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«Ein wundervoller Beruf»

RORSCHACH. Aufmerksam verfolgten die Senioren das Gespräch zwischen dem Hausarzt Norbert Moll und dem Fragesteller Gerhard Fischer.

RORSCHACH. Aufmerksam verfolgten die Senioren das Gespräch zwischen dem Hausarzt Norbert Moll und dem Fragesteller Gerhard Fischer. «Ein wundervoller Beruf im wundervollen Rorschach», so schilderte Moll, wie er als einstiger erster Rega-Arzt 1978 in das sich in einer Rezession befindliche Rorschach kam. Er provozierte als junger Aussenseiter-Hausarzt mit seiner neuen, modern eingerichteten Praxis die damaligen langjährigen und am Ende ihres Arbeitslebens stehenden Rorschacher Hausärzte (z. B. Mettler, Franzoni, Suter etc.). Doch im Vergleich zu einer grösseren Stadt fand er hier ideale Verhältnisse vor und setzte sich durch. Es gab rasch eine ausgezeichnete, auf Vertrauen basierende Zusammenarbeit mit dem Spital Rorschach und mit den Spezialärzten in der Region. Es funktionierte ein Netzwerk mit Pro Senectute und Spitex. Auch Moll sieht den Trend zu Walk-in- und Multipraxen, «Die Einzelpraxis wird nicht aussterben, solange es Hausärzte gibt, die ihren Beruf lieben und Freude am Patienten haben», sagte Moll. «Der Beruf ist oft eine Gratwanderung, man muss Sicherheit ohne Arroganz ausstrahlen, um Vertrauen mit dem Patienten aufzubauen. Und doch muss man sich auch abgrenzen können.» So waren denn die Zuhörer tief beeindruckt von Molls Schilderungen von Tiefschlägen wie Todesfällen, wo das Abgrenzen auch ihm stets schwer fällt. Moll findet dann Kraft in seiner Familie, seinem Team und Halt in der Religiosität. (el)

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