Ein wichtiges Thema und ein spontanes Publikum

Wie unterscheiden sich Vorlesungen für Kinder von jenen für Studierende? Der grösste Unterschied ist die Spontaneität der Kinder. Werden sie etwa laut, erlebt man den Lernfortschritt sofort mit. Dadurch ist das Feedback unmittelbar und erfolgt ungefiltert.

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Martin J. Eppler HSG-Professor für Medien- und Kommunikationsmanagement

Martin J. Eppler HSG-Professor für Medien- und Kommunikationsmanagement

Wie unterscheiden sich Vorlesungen für Kinder von jenen für Studierende?

Der grösste Unterschied ist die Spontaneität der Kinder. Werden sie etwa laut, erlebt man den Lernfortschritt sofort mit. Dadurch ist das Feedback unmittelbar und erfolgt ungefiltert.

Und bei der Vorbereitung?

Ich gehe wie bei den Studierenden von Lernzielen aus. Überlege mir dann aber, wie ich das Wissen möglichst abwechslungsreich und spielerisch vermitteln kann. Wichtig ist auch, die Kinder und ihr kritisches Hinterfragen nicht zu unterschätzen.

Was bewog Sie, diesen Vortrag an der Kinder-Uni zu halten?

Der Umgang mit Bildern ist ein wichtiges Thema. Gemessen daran wird zu wenig Wissen darüber vermittelt. Kinder-Uni und öffentliche Vorlesungen sind eine gute Sache. Ich schätze den Kontakt mit der Bevölkerung. Den Austausch erlebe ich als gegenseitig bereichernd. (mha)