Ein Standardwerk

Einen ersten Blick ins neuste Neujahrsblatt des Historischen Vereins erlaubten an der Mitgliederversammlung vom Mittwoch die Ausführungen von Redaktor Johannes Huber. Der Band trägt den Titel «Erfolg und Krise der Schweizer Stickerei-Industrie 1865 bis 1929».

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Einen ersten Blick ins neuste Neujahrsblatt des Historischen Vereins erlaubten an der Mitgliederversammlung vom Mittwoch die Ausführungen von Redaktor Johannes Huber. Der Band trägt den Titel «Erfolg und Krise der Schweizer Stickerei-Industrie 1865 bis 1929». Die Arbeiten daran sind in der Endphase. Ausgeliefert wird die Publikation in zwei bis drei Wochen.

Das neue Neujahrsblatt wird mehr text- und etwas weniger bildlastig als die letzten Ausgaben sein. Und es soll ein Standardwerk werden. Erstmals werde damit der Versuch gemacht, die Geschichte der Stickereiindustrie in der zweiten Hälfte des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gesamtheitlich aufzuarbeiten. Neben der Beschreibung der grossen Entwicklungslinien wird teils neues Material zu verschiedensten Stichworten vorgelegt. Ein Schwerpunkt liegt bei der damals rasanten technischen Entwicklung. Weitgehend ausgespart bleibt des Umfanges wegen die Sozialgeschichte im Umfeld der Stickereiindustrie. Geographisch deckt die Publikation die Ostschweiz, den Kanton St. Gallen und natürlich die damalige «Hauptstadt der Stickerei», die Stadt St. Gallen, ab. (vre)