Ein Spürhund und ein Tourismus-Botschafter

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Beim «St. Galler Tagblatt» kann man ohne Anstrengung etwas Geld verdienen. Das erkannte angeblich Carlos Hanimann, als er bei dieser Zeitung in den Journalisten-Beruf einstieg. Der 35-Jährige, derzeit noch bei der «WOZ» beschäftigt, schreibt schon bald für die «Republik», das Online-Magazin rund um den Zürcher Journalisten Constantin Seibt. Dieser stellt im jüngsten Newsletter stolz die Neuzugänge in seinem Team vor. Dabei schreibt er auch von der damaligen Erkenntnis Hanimanns – eben, dass beim «Tagblatt» leichtes Geld zu holen sei. «Die Stadt St. Gallen verdankt dieser Erkenntnis gefühlte 10000 Artikel zu Eröffnungen von Secondhandshops, Nagelstudios und Coiffeursalons», schreibt Seibt. Hanimann sei «einer der wenigen Spürhunde, die auch erzählen können». Und er schreibe «so elegant, zielbewusst und fettfrei wie eine Strassenkatze». Das führt zu einer weiteren Erkenntnis: Beim «St. Galler Tagblatt» kann man nicht nur etwas Geld verdienen, sondern auch viel lernen. (rbe)

Wenn Ruedi Gamper nicht gerade hinter dem Tresen der Süd-Bar steht, sitzt er meistens im Kajak. Nach seiner Expedition vom Engadin nach Rotterdam im Juni lässt er es nun etwas gemütlicher angehen – und hat Sat.1-Moderatorin Nicole Bircher vor laufender Kamera einen Kajak-Kurs gegeben. Der Schweizer Ableger des deutschen Privatsenders dreht derzeit nämlich seine Sommerserie «Landuf, landab». Eine Sendung widmete Sat.1 St. Gallen und der Bodenseeregion – Gamper trat als Protagonist auf. Dass er nicht nur sehr gut Drinks mischen und Kajak fahren kann, sondern auch Qualitäten für einen Tourismusdirektor hat, beweist sein flammendes Plädoyer für die Region: «Der See, die Berge. Eine Stadt, die kulturell so viel zu bieten hat – wir haben einfach alles.» Eigentlich schade, ist Frank Bumanns Nachfolge schon geklärt – bei solch einem Botschafter. (ghi)