Ein speziell feierliches Musikprogramm im Dom

Auch in diesem Jahr wird über die Ostertage in den liturgischen Feiern in der Kathedrale ein speziell feierliches Musikprogramm geboten. In der Meditation zum Gründonnerstag im Chorraum, von morgen, 20.45 Uhr, singt das Collegium Vocale die Klagelieder des Propheten Jeremia in der Vertonung Th.

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Auch in diesem Jahr wird über die Ostertage in den liturgischen Feiern in der Kathedrale ein speziell feierliches Musikprogramm geboten. In der Meditation zum Gründonnerstag im Chorraum, von morgen, 20.45 Uhr, singt das Collegium Vocale die Klagelieder des Propheten Jeremia in der Vertonung Th. Luis de Vittoria. Nach jeder der 14 Klagestrophen wird eine Kerze am 15armigen Leuchter gelöscht, so dass am Schluss nur eine Kerze als Symbol für Christus in die Nacht leuchtet.

Bach, Kodály, Nicolai, Händel

Der Karfreitag-Gottesdienst von 15 Uhr in der Kathedrale wird vom Domchor gestaltet. Neben Chorälen aus der Johannespassion von Johann Sebastian Bach erklingt die Motette «Stabat mater dolorosa» von Zoltán Kodály.

Im Pontifikalamt, dem feierlichen Ostergottesdienst am nächsten Sonntag, 9 Uhr, in der Kathedrale singt der Domchor unterstützt durch Musiker des Sinfonieorchesters St. Gallen und ein Solistenquartett die Messe in D von Otto Nicolai. Die gregorianischen Choralmelodien gehören ebenso zur Tradition wie das nach dem gemeinsamen Schlusslied gesungene Halleluja aus dem Messias von Georg Friedrich Händel. Domorganist Willibald Guggenmos beschliesst den Gottesdienst mit «Grand Chœur in D» von Alexandre Guilmant.

Mozart zum Abschluss

In der Pontifikalvesper vom Ostersonntag, 18 Uhr, dem feierlichen Abschluss der Ostertage, im Chorraum der Kathedrale präsentieren das Collegium Vocale und das Collegium Instrumentale neben den liturgischen Wechselgesängen Sätze aus den «Vesperae de Confessore» (KV 339) von Wolfgang Amadeus Mozart. Willibald Guggenmos spielt zudem auf den historischen Chororgeln Paul Bryans «Carillon». (pd/vre)