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Ein Schulhaus in Platznot

Mit der Einführung der Realschule im Notkerschulhaus steigen die Schülerzahlen deutlich. Der Platz im Gebäude reicht dafür nicht aus. Deshalb soll es nun erweitert werden.
Christoph Renn
Das Notkerschulhaus soll in den nächsten Jahren saniert und erweitert werden. (Bild: PD)

Das Notkerschulhaus soll in den nächsten Jahren saniert und erweitert werden. (Bild: PD)

Christoph Renn

christoph.renn

@tagblatt.ch

Das in den 1970er-Jahren erbaute Notkerschulhaus der Katholischen Kantonssekundarschule (Flade) im Osten der Stadt soll saniert und erweitert werden. Dies, weil mit der Kooperation zwischen Flade und Stadt die Realschule neu eingeführt wird. Damit steigt die Zahl der Schülerinnen und Schüler. Bisher ist das Notkerschulhaus auf maximal 13 Klassen ausgerichtet, zurzeit werden zehn beschult. Jedoch wird im Schuljahr 2019/2020 mit vier bis sechs zusätzlichen Klassen gerechnet.

Der Katholische Administrationsrat hat daher einen Projektwettbewerb für einen Erweiterungsbau durchgeführt. Und er hat einen Sieger gekürt. Das Projekt «Balbulus I» hat die neunköpfige Jury überzeugt. Im dreistöckigen Bau entlang der Lindenstrasse könne das Raumkonzept für zukünftige Bedürfnisse der Schule verwirklicht werden, schreibt der Rat in einer Mitteilung. Die sechs Projekteingaben zur Erweiterung des Notkerschulhauses liegen heute Freitag, 16 bis 19 Uhr, und morgen Samstag, 9 bis 12 Uhr, öffentlich im Schulhaus auf.

Zusatzkredit von 400000 Franken

Das erweiterte Schulhaus soll künftig über drei zusätzliche Schulzimmer, eine Aula für 100 Personen sowie Spezialräume für Gruppenarbeiten, Lehrerarbeitsplätze, Sozialarbeit oder Heilpäd-agogik verfügen. Der Mittagstisch bleibt wie bisher im Pfarreizentrum St. Maria Neudorf. Das Schulhaus weist jedoch nicht nur Platzmangel, sondern gemäss Mitteilung auch einen grösseren Sanierungsbedarf auf. Zudem muss das Hallenbad umfassend ausgebessert werden. Der Schulrat hat gemäss Mitteilung auch die Schliessung des Hallenbades in Betracht gezogen.

Für die Planung des Erweiterungsbaus und des Sanierungskonzeptes beantragt der Administrationsrat beim Katholischen Kollegium, das Kantonsparlament der St. Galler Katholiken, zwei Projektierungskredite von insgesamt 700000 Franken. Der Rat hat bereits im Budget 2017 vorsorglich einen Kredit von 370000 Franken zurückgestellt. Deshalb beantragt er nun noch einen Zusatzkredit von 400000 Franken. Ob dieser gutgesprochen wird, entscheidet das Kollegium an der Sitzung am Dienstag, 9.15 Uhr, im Kantonsratssaal.

Zu den Gesamtkosten für die Erweiterung und Sanierung liegen noch keine Zahlen vor. «Es werden voraussichtlich 5500 Quadratmeter Raum verbaut», sagt Thomas Frank, Verwaltungsdirektor des Katholischen Administrationsrates. Wenn von durchschnittlichen Kosten pro Quadratmeter ausgegangen werde, würden sich daraus Investitionen von rund fünf Millionen Franken ergeben. «Die Renovationskosten werden erst in der Projektierungsphase ermittelt.»

www.sg.kath.ch

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