Ein roter Flitzer macht mobil

THAL. Der Thaler Gemeindepräsident Robert Raths muss sich einen Parkplatz suchen. Denn vor dem Rathaus, dort, wo er bis anhin sein Auto abstellte, steht nun ein roter Personenwagen-Combi von Mobility.

Marianne Bargagna
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Thomas Schwager von Mobility erklärt den Gemeindevertretern Michael Fitzi, Hubert Müggler, Michael Schwinn, Heinz Herzog, Christoph Giger und Beat Bosshart (von links), wie Mobility funktioniert. (Bild: Marianne Bargagna)

Thomas Schwager von Mobility erklärt den Gemeindevertretern Michael Fitzi, Hubert Müggler, Michael Schwinn, Heinz Herzog, Christoph Giger und Beat Bosshart (von links), wie Mobility funktioniert. (Bild: Marianne Bargagna)

Den ehemaligen Gemeinderat Beat Bosshart freut's. Er gab als Gemeinderat und Mitglied der Arbeitsgruppe Energiestadt den Anstoss, auch in Thal ein Auto von Mobility zu stationieren. Der knallrote fünfplätzige Renault Megan-Combi steht nun unübersehbar vor dem Rathaus. Zusammen mit Bosshart freut sich auch Gemeinderat Hubert Müggler, gemeinsam mit weiteren Behördemitgliedern und Thomas Schwager, Mobility-Sektionsleiter St. Gallen-Appenzell. Sie alle sind überzeugt, dass Mobility, also das Teilen eines Autos, eine gute Sache ist, die Umwelt und das Portemonnaie schont. Müggler sagt: «Wir hoffen, dass der rote Flitzer möglichst viel unterwegs ist.»

Kein «Stehzeug»

Das hofft natürlich auch Thomas Schwager. Denn: «Das Auto ist ein Fahr- und kein Stehzeug.» Wer das Thaler Mobility-Auto benützt, befindet sich in bester Gesellschaft. 105 000 Kunden zähle Mobility in der ganzen Schweiz, sagt Schwager. Mobility-Kunden können rund um die Uhr ein Auto benützen, für einen Ausflug, den Einkauf oder eine Dienstfahrt. Voraussetzung ist, dass man entweder ein Abonnement gelöst hat oder Genossenschafter ist. Die Reservation ist keine Hexerei. Einfach das Auto für eine bestimmte Dauer reservieren über das Internet, das Handy oder per Telefon – und schon kann die Fahrt losgehen. Hubert Müggler hofft mit Blick auf die geplanten Neubauten in der Gemeinde, dass viele der neuen Bewohner mit Mobility unterwegs sein werden.

Vorerst für zwei Jahre

Der Vertrag zwischen Mobility und der Gemeinde Thal gilt vorerst für zwei Jahre. Müggler ist zuversichtlich, dass das Mobility-Auto länger in Thal steht respektive von Thalern gesteuert wird. Er schliesst auch nicht aus, dass zu einem späteren Zeitpunkt eventuell auch Autos in Staad und Altenrhein stationiert werden können.

Broschüren, in denen die Nutzung von Mobility beschrieben ist, können beim Frontoffice im Rathaus bezogen werden.

www.mobility.ch