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Ein Platz oder Neubau in Würfelform

Auf Umwegen Zweimal stimmten die Mörschwiler Bürger bereits über die Zukunft des Freihofs ab. 2006 sprachen sie sich zum ersten Mal für einen Abbruch aus, stattdessen sollte ein Platz entstehen. Drei Jahre später entschied das Baudepartement in einem Rekursverfahren, dass das Haus nicht ersatzlos abgebrochen werden darf. Ein Entscheid, der später vom Verwaltungsgericht gestützt wurde. 2013 stimmten die Mörschwiler erneut einem Abbruch zu. Die ehemalige Brauerei sollte durch einen Neubau ersetzt werden. Gleichzeitig sprach die Bürgerversammlung 150000 Franken für einen Architekturwettbewerb. Eine zehnköpfige Jury kürte schliesslich den Entwurf «Moerswil» von Architekt Beat Consoni zum Sieger.

Das Projekt sah einen modernen, kubusförmigen Betonbau vor. Der Vorschlag rief allerdings auch bei Befürwortern eines Abbruches Kritik hervor. Vielen Mörschwilern war der «Klotz» zu gewagt, zu puristisch für das ansonsten schmucke Zentrum. Mit der Begründung, der Bau füge sich nicht in das Ortsbild ein, lehnte schliesslich auch das Baudepartement den Vorschlag ab. Im September dieses Jahres gab die Gemeinde schliesslich bekannt, den Entscheid nicht anzufechten. Stattdessen sollte ein runder Tisch die Wogen glätten. Wie der Gemeinderat im heutigen Mitteilungsblatt schreibt, habe sich dabei allerdings keine eindeutige Meinung herauskristallisiert. Dennoch spricht er sich nun für eine Sanierung aus. (nh)

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