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Ein Paradies für Sammler

Dieses Wochenende kommen Sammler und Liebhaber von Antiquitäten, Raritäten und Kuriositäten auf ihre Kosten. Die Antiquitätenmesse Brocante hat in der Olma-Halle 3 geöffnet. Manch ein Lieblingsstück wechselt den Besitzer.
Christina Weder
Händlerin Renate Hafner mit Steiff-Teddybär.

Händlerin Renate Hafner mit Steiff-Teddybär.

Kaum hat die Antiquitäten-Messe Brocante an diesem Freitagmittag ihre Türen geöffnet, bildet sich an der Kasse vor der Olma-Halle 3 eine Schlange. Bald strömen Sammler und Liebhaber alter Stücke in die Halle. Die Schnäppchenjagd kann beginnen.

An der Brocante, die zu den grössten und bedeutendsten Antik-Messen der Schweiz zählt, haben 120 Händler aus dem In- und Ausland ihre Ware ausgebreitet. Hier gibt es nichts, was es nicht gibt: Das Angebot reicht von alten Ansichtskarten über wertvolle Bilder, Möbel und Kerzenständer bis hin zu Blechspielzeug, Puppenstuben, Teddybären und Weihnachtsschmuck. Ein weiterer Schwerpunkt sind Schmuck, Silber, Glas, Porzellan und Keramik. Alles ist alt, schon einmal gebraucht worden und hat einen Hauch Patina angesetzt.

Feilschen und fachsimpeln

Hier kann nach Lust und Laune gestöbert und geschmökert werden. Schnell kommen Händler und Sammler ins Gespräch. Es wird gefeilscht und gefachsimpelt. Viele schwelgen in alten Zeiten. «So hat man früher telefoniert», sagt ein Verkäufer und demonstriert ein längst ausrangiertes Gerät. An einem anderen Stand breitet eine Händlerin ein Spitzentischtuch vor drei Frauen aus und schwärmt: «Es ist so wunderschön, man müsste Eintritt verlangen.» Herren durchkämmen Kartonschachteln auf der Suche nach alten Ansichtskarten. Ältere Damen haben Lupen mitgebracht, um selbst die kleinsten Schmuckstücke begutachten zu können.

Mit Leidenschaft dabei

Man merkt schnell: Es ist viel Leidenschaft im Spiel – bei den Sammlern wie den Verkäufern. Manche Stände sind so mit Gegenständen überfüllt, dass es schwierig ist, sich einen Überblick zu verschaffen und die echten Raritäten herauszupicken. Unter dem Ausstellungsgut lässt sich auch manch eine Kuriosität entdecken, etwa eine kleine Standuhr in Form eines Miniaturklaviers.

Die Brocante ist noch heute Samstag und morgen Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet sieben Franken.

Händler Philipp Nowakowski mit seinem Zigarettenhalter.

Händler Philipp Nowakowski mit seinem Zigarettenhalter.

Händlerin Jacqueline Rufer mit irischem Spitzenkragen.

Händlerin Jacqueline Rufer mit irischem Spitzenkragen.

Händler Gerardo Salerno mit seiner silbrigen Taschenuhr. (Bilder: Christina Weder)

Händler Gerardo Salerno mit seiner silbrigen Taschenuhr. (Bilder: Christina Weder)

An der Brocante kann in aller Ruhe gestöbert, begutachtet und geschmökert werden. (Bild: Urs Bucher)

An der Brocante kann in aller Ruhe gestöbert, begutachtet und geschmökert werden. (Bild: Urs Bucher)

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