Ein neues Herz für ein altes Schulhaus

Wo jetzt noch Arbeiter lärmen, werden ab kommendem Schuljahr Musikschüler die Räume beschallen: Das alte Schulhaus Lachen wird zu einem neuen städtischen Musikzentrum. Die Abbrucharbeiten im Innern sind beendet, jetzt läuft der Umbau. Fotografiert hat Urs Jaudas.

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Umbauabreiten des neuen Rock-Pop-Zentrums im ehemaligen Schulhaus Lachen. 19.09.2012 Bild: Urs Jaudas (Bild: Urs Jaudas (Urs Jaudas))

Umbauabreiten des neuen Rock-Pop-Zentrums im ehemaligen Schulhaus Lachen. 19.09.2012 Bild: Urs Jaudas (Bild: Urs Jaudas (Urs Jaudas))

Die Stadt St. Gallen erhält schon bald ein neues Herz für die Musikförderung: Das alte Schulhaus Lachen wird zurzeit in ein Rock-Pop-Zentrum – oder in das «Modern Music Center», wie es dann offiziell heissen wird – umgebaut. Beim Baustellenrundgang erinnern nur noch wenige Details daran, wie es hier einst ausgesehen hat. Vielmehr lässt sich an einigen Stellen bereits die zukünftige Raumgestaltung erahnen: Hier eine durchgebrochene Wand, da ein zugemauertes Fenster, dort ein Stapel Ziegelsteine, wo später eine neue Wand hinkommt. Die Täfer sind verschwunden, nackte Ziegelwände prägen das Erscheinungsbild. Diese werden nicht neu verkleidet: «Wir wollen den Charakter des Hauses erhalten. Die Zimmer sollen möglichst roh bleiben, das passt zu einem Musikzentrum», sagt Architekt Daniel Cavelti. Die Ziegeloberfläche wird gereinigt, die Zwischenräume verfugt, kleinere Beschädigungen repariert.

Gegen innen und aussen schalldicht

«Die Struktur des Gebäudes ermöglicht uns, auf der bestehenden Raumaufteilung aufzubauen, jedoch die Zimmergrössen zu variieren», sagt Stadtbaumeister Erol Doguoglu. Allerdings brauche es viele akustische Massnahmen, um den Musikschülern später optimale Bedingungen bieten zu können und die Nachbarschaft vor Lärmemissionen zu schützen, erklärt Cavelti. «Wir bauen die bestmöglichen Schallschutzfenster ein. Die Einzelunterrichtszimmer werden wie Boxen aneinandergereiht und mit schrägen Trennmauern unterteilt, um auch im Innern eine möglichst gute Schalldämmung zu erhalten.»

Im Erdgeschoss und im ersten Stock entstehen drei grosse Räume von 50, 75 und 100 Quadratmetern. Im zweiten Stock werden sechs Zimmer zwischen 20 und 24 Quadratmetern für den Einzelunterricht erstellt.

Neuer Musiksaal als Herzstück

«Das Herz der Anlage ist der grosse Saal, in dem die Musikschüler dereinst im Bandunterricht geschult werden können», sagt Cavelti. Hier wurde ein Teil der Decke herausgebrochen und der Raum mit dem darüberliegenden Zimmer verbunden. Der Rest der alten Decke wird zur Galerie. Läuft alles nach Plan, wird das Rock-Pop-Zentrum auf das Schuljahr 2013/14 hin eröffnet. David Gadze

Umbauabreiten des neuen Rock-Pop-Zentrums im ehemaligen Schulhaus Lachen. 19.09.2012 Bild: Urs Jaudas (Bild: Urs Jaudas (Urs Jaudas))

Umbauabreiten des neuen Rock-Pop-Zentrums im ehemaligen Schulhaus Lachen. 19.09.2012 Bild: Urs Jaudas (Bild: Urs Jaudas (Urs Jaudas))

Umbauabreiten des neuen Rock-Pop-Zentrums im ehemaligen Schulhaus Lachen. 19.09.2012 Bild: Urs Jaudas (Bild: Urs Jaudas (Urs Jaudas))

Umbauabreiten des neuen Rock-Pop-Zentrums im ehemaligen Schulhaus Lachen. 19.09.2012 Bild: Urs Jaudas (Bild: Urs Jaudas (Urs Jaudas))

Umbauabreiten des neuen Rock-Pop-Zentrums im ehemaligen Schulhaus Lachen. 19.09.2012 Bild: Urs Jaudas (Bild: Urs Jaudas (Urs Jaudas))

Umbauabreiten des neuen Rock-Pop-Zentrums im ehemaligen Schulhaus Lachen. 19.09.2012 Bild: Urs Jaudas (Bild: Urs Jaudas (Urs Jaudas))

Umbauabreiten des neuen Rock-Pop-Zentrums im ehemaligen Schulhaus Lachen. 19.09.2012 Bild: Urs Jaudas (Bild: Urs Jaudas (Urs Jaudas))

Umbauabreiten des neuen Rock-Pop-Zentrums im ehemaligen Schulhaus Lachen. 19.09.2012 Bild: Urs Jaudas (Bild: Urs Jaudas (Urs Jaudas))