Ein Neuer kommt im August

Im Spätsommer wird der Restaurationsbetrieb im Seepark wieder aufgenommen. Die Stadt Arbon hat eine neue Verpächterin unter Vertrag genommen. Beide investieren in die Erneuerung.

Max Eichenberger
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Das Panorama-Restaurant Seepark ist derzeit geschlossen. Der Neustart ist im Spätsommer geplant – womöglich auch unter einem neuen Namen. (Bild: Max Eichenberger)

Das Panorama-Restaurant Seepark ist derzeit geschlossen. Der Neustart ist im Spätsommer geplant – womöglich auch unter einem neuen Namen. (Bild: Max Eichenberger)

ARBON. Nachdem der grosse Wurf mit einem investitionsfreudigen «Super-Pächter» für die städtischen Gastrobetriebe zum Rohrkrepierer wurde, kommen die einzelnen Betriebe nun peu à peu wieder zum Laufen. Im Strandbadrestaurant läuft der Betrieb mit der neuen Pächterin Mutzner AG seit Saisonbeginn – zur vollen Zufriedenheit der Stadt, wie Stadtrat Peter Gubser sagt. Er führt in der Exekutive das Ressort Bau, Freizeit, Sport.

Fünf Jahre – mit Option

Jetzt konnte die Stadt im zweiten Anlauf der Ausschreibung auch einen neuen Pächter für das Panorama-Restaurant Seepark gewinnen. Sie hat einen Vertrag mit der St. Galler Ivent AG unterzeichnet. Laut Gubser läuft der Vertrag über fünf Jahre, mit Option auf Verlängerung für weitere fünf Jahre. Mit vier Interessenten hatten die Verantwortlichen der Stadt Gespräche geführt, ehe der Entscheid zugunsten der Ivent AG gefallen ist.

«Neuer Auftritt»

Der Restaurationsbetrieb soll «im Spätsommer» aufgenommen werden, teilt die Stadt mit. Geprüft werde die Möglichkeit, noch im Vorsommer bereits einen Kiosk mit Take-away-Angebot neben dem Restauranteingang zu führen. «Das ist zumindest unser Wunsch», sagt Gubser. Ob diese Zwischenlösung zustande kommt, sei allerdings noch nicht ganz sicher.

Die neue Pächterin wird bis August noch Anpassungen vornehmen. Die Ivent AG wird dafür das Intérieur auf eigene Kosten aufpeppen. Sie warte mit einem «neuen Auftritt und Konzept» auf, verspricht sie auf ihrer Homepage «frischen Wind». Unter anderem wird es eine neue Bestuhlung geben.

Auch Stadt trägt Kosten

Die Stadt ihrerseits hat die Kellerräumlichkeiten neu ausstreichen und die Bodenbeläge erneuern lassen. Zudem wird sie die Kühlanlage, die ausgestiegen ist, ersetzen. Laut Gubser wird die Verpächterin zudem die verwitterte und vermooste Fassade «zurechtmachen». Vom kantonalen Lebensmittelinspektorat sei der Betrieb abgenommen.

Hafenkiosk: Fristerstreckung

Für die beiden grösseren Betriebe beim Strandbad und beim Seepark ist nun also eine Lösung unter Dach. Mit Roland «Bibi» Birrer hat die Stadt die Pacht für die Schwimmbad-Kioskwirtschaft um drei Jahre verlängert. Beim Hafenkiosk hat Pächter Peter Wagner vor der Mietschlichtungsstelle in einem Vergleich eine Fristerstreckung bis 2018 erwirkt. 2019 solle es dort eine neue Lösung geben – auch mit betrieblich-konzeptionellen Anpassungen. In welche Richtung das geht, sei aber noch offen, sagt Stadtrat Peter Gubser.