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«Ein naturnaher Rhein hätte viele Vorteile»

Am vierten Rhesi-Rheinforum stand die Frage im Mittelpunkt, was ein naturnaher Rhein für Freizeit und Naherholung bringen könnte.
So könnte der Rhein aussehen. Das Bild ist eine Visualisierung und zeigt das Gebiet oberhalb von Diepoldsau. (Bild: pd)

So könnte der Rhein aussehen. Das Bild ist eine Visualisierung und zeigt das Gebiet oberhalb von Diepoldsau. (Bild: pd)

Wie attraktiv ist das Rheintal in touristischer Hinsicht heute? Wie attraktiv wird es nach der Realisierung des Hochwasserschutzprojekts Rhesi sein? Wird der Rhein danach der Rheintaler Bevölkerung beidseits des Flusses nicht nur deutlich mehr Sicherheit bringen, sondern auch mehr Lebensqualität und Naherholung? Um solche und ähnliche Fragen ging es. In einem umfassenden Überblick erläuterte Rhesi-Planungsteam-Mitglied Thomas Oesch, wie mit dem Rhesi-Projekt ein grosser Mehrwert für «Freizeit und Naherholung» gewonnen werden könnte.

Es sei nicht alles erstrebenswert, was gut und schön sei, tönte es aus der Versammlung auch kritisch. Die Projektverantwortlichen sahen sich aufgefordert, nicht nach Einzelinteressen abzuwägen, sondern den Gesamtblick zu wahren. Der Direktor von Vorarlberg Tourismus, Christian Schützinger, sah in einer aufgewerteten Rheinlandschaft einen deutlichen Vorteil für die Destination Vorarlberg, allenfalls auch die Möglichkeit zu einer vertieften Zusammenarbeit mit den Tourismusverantwortlichen auf Schweizer Seite. Eine solche gebe es heute praktisch nicht.

Peter Moosbrugger, Radwegbeauftragter beim Land Vorarlberg, und sein schweizerisches Pendent, Daniel Schöbi, Beauftragter für den Langsamverkehr im Kanton St. Gallen, äusserten sich zur Bedeutung des Rheintals als Veloparadies. Mit entsprechendem Weitblick könnten durch Rhesi sogar noch vermehrte Anreize und Möglichkeiten geschaffen werden, hiess es.

Erfahrungen an der Bregenzerach

Lustenau hat sich schon intensiv damit befasst, wie ihr Anstoss an den Rhein in Zukunft aussehen könnte . Bernhard Kathrein, Bauamtleiter der Marktgemeinde Lustenau, stellte verschiedene, zum Teil schon weit fortgeschrittene Studien zur Schaffung von neuem Naherholungsraum vor, und als Vertreter der Initiative «5 Gemeinden – ein Fluss» berichtete der Wolfurter Gemeinderat Paul Stampfl davon, was für Erfahrungen die Gemeinden Wolfurt, Lauterach, Bregenz, Kennelbach und Hard mit dem naturnahen Raum an der Bregenzerach gemacht haben. (pd)

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