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«Ein Fest für das Herz und für den Geist»

Umfrage
Text: Laura Widmer

Ostern ist mir wichtig. Die Freikirche, die ich besuche, bietet einen Ostergottesdienst an. Ob ich gehe, weiss ich aber noch nicht. Das Feiern selbst finde ich weniger wichtig als die Botschaft, die man feiert. Jesus ist gestorben und auferstanden. Er lebt, daran glaube ich. Das ist nicht nur an Ostern so, ich weiss das. Das sollte den Leuten wieder mehr bewusst werden.

Früher habe ich Ostern mehr gefeiert als heute. Die Familie kommt aber vorbei und wir essen gemeinsam. An solchen Tagen gehen wir auch in die Kirche. Meine Mutter ist Brasilianerin, dort hat die Religion einen anderen Stellenwert als hier in der Schweiz. Die Leute sind religiöser. Geschenke zu Ostern finde ich unpassend, das ist nur Kommerz.

Mit der Familie feiere ich Ostern gross. Ich bin aus Ecuador, dort ist Ostern ein Fest für das Herz und für den Geist. Man macht sich bewusst, was der Tag bedeutet. Das geht heute leider vergessen. Früher ging ich oft in die Kirche, heute weniger. Ich gebe meinen Kindern weiter, dass es einen Gott gibt, aber sein Platz ist auch in der Natur und unter den Menschen.

Abtwil Für viele gehören Schokoladenhasen und Zuckereili zu ­Ostern wie die Geschenke zu Weihnachten. Familien brunchen gemeinsam oder geniessen die freien Tage im Kreise der Verwandten. Für andere steht eher die religiöse Bedeutung von Ostern im Vordergrund. An diesen Tagen gedenken sie des Sterbens und der Auferstehung von Jesus Christus. Sie gehen in die Kirche und es ist ihnen wichtig, dass auch ihre Kinder über die Hintergründe der christlichen Feiertage Bescheid wissen. Am Ostersonntag besuchen aber auch jene Menschen Gottesdienste, die sonst eher wenig mit der Kirche am Hut haben.

Text: Laura Widmer

Bilder: Bettina Sieber

Ostern ist kein grosses Fest ­ für mich und bedeutet mir auch nicht wahnsinnig viel. Meine Familie macht am Sonntag einen Brunch, aber damit hat sich’s schon. Ich brauche keinen Schokokarnickel oder sonst irgendetwas. Einen Gottesdienst besuche ich an Ostern nicht. Ich gehe auch schon lange nicht mehr in die Kirche.

Ich schaue noch, was ich genau mache. Es kommt auch darauf an, was die Familie zu Ostern macht. Vielleicht feiere ich auch alleine. Jeder soll selber entscheiden, welche Bedeutung der Feiertag hat. Für die Kinder gehören zum Beispiel auch Schoggihasen dazu. Ich bin religiös, weiss aber noch nicht, ob ich in die Kirche gehe. Ostern ist schon wichtig für mich.

Christoph Meier, 28

im Verkauf tätig, St. Gallen

Elsbeth Dietrich, 91

Pensionärin, St. Gallen

Simon Trüb, 27

selbstständig, Herisau

Rocío Agostini, 49

Fussballtrainerin, Abtwil

Jaqueline Mauron, 23

kaufm. Angestellte, Abtwil

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