Ein Fest bis spät in die Nacht

Die Mitarbeitenden des Horner Badikiosks feierten mit dem Badifest am vergangenen Samstag eine Premiere. Und ein Rückblick auf die bisherige Saison fällt für die Kioskbetreiber allseitig positiv aus.

Fritz Heinze
Drucken
Teilen
Die Kinder lauschen den musikalischen Klängen am Horner Badifest. (Bild: Fritz Heinze)

Die Kinder lauschen den musikalischen Klängen am Horner Badifest. (Bild: Fritz Heinze)

HORN. Nach einer ganzen Reihe Badetage wurde das erste Horner Badifest auf den vergangenen Samstag festgelegt, einen der wenigen Tage, der infolge Wind und teils fehlendem Sonnenschein nicht perfekt war. Doch die drei Kioskbetreiber aus Tübach, Marius Ambühl, Jonas Dudli und sein Bruder Ruben Dudli, sind stets optimistisch. Das Programm kam zwar nicht im vorgesehenen Rahmen zur Durchführung, doch die Gäste erschienen am Nachmittag zahlreich. Für die Mädchen und Knaben war mit sportlichen Spielen gesorgt und fürs ältere Publikum, das das Strandbad-Ambiente und den Abend geniessen wollte, spielte das Duo Joelle & Valerio, bei dessen Gitarrenklängen und gesanglichen Darbietungen die gute Stimmung nicht hinten anstehen musste. Marius Ambühl zeigte sich mit dem Verlauf der ersten Badifestauflage zufrieden: «Klar hätten es am Tag noch mehr Besucher sein können, doch das Fest präsentierte sich von der gemütlichen Seite und es hat, trotz dem Wegfall einige Programmpunkte, gut geklappt.» Das Fest dauerte dann auch bis spät in die Nacht.

Erlebnistag für Jung und Alt

Für die Idee, sowohl das Konzept des Festes als auch jenes des Kioskbetriebes, liess sich das Trio von Erlebtem in der Westschweiz oder von französischen Strandbars inspirieren. «Es muss ein lustiger und lockerer Tag für Jung und Alt sein», bekräftigte Jonas Dudli. Vor allem sieht er die Notwendigkeit, dass die Erwachsenen und die Kinder in einer Badi, insbesondere an dem Fest, problemlos Seite an Seite das Baderlebnis geniessen. Dass der Betrieb eines Badikiosks nicht immer ein Zuckerschlecken ist, mussten auch die Brüder Dudli und Marius Ambühl erkennen. Ambühl, hauptberuflich Sozialpädagoge und als Einzelfirma als Betreiber des Kiosks eingetragen, trägt die Verantwortung für das Funktionieren der Institution und der damit in Verbindung stehenden guten Laune der vielen Badegäste.

Die Schlange wurde länger

Marius Ambühl erinnert sich an den Sonntag, als das grosse Badewetter «über ihn hereingebrochen sei. Es war schlimm für uns, die Schlange am Kiosk wurde länger, wir hatten keine Chance mehr, wir mussten blitzartig umdisponieren». Für die Beteiligten ist es die erste Saison, in der sie die Aufgabe wahrnehmen. «Wir haben in den vergangenen Wochen einiges gelernt. Glücklicherweise haben wir auch noch Bekannte und Freunde, die wir notfalls um Hilfe bitten können.»

Für das Kioskteam sind jedenfalls die ersten Hürden genommen. Man hat sich gut eingearbeitet und spricht auch gerne über die Beziehungen zu den Nachbarn, seien es Gastronomiebetriebe, das Gewerbe oder Privatpersonen. «Wir haben ein gutes Verhältnis zu ihnen», sagte Marius Ambühl und schickt hinterher, dass am 26. September die Abschlussparty in der Horner Badi stattfinde.