Ein feiner Gaumen ist gefragt

Zwölf Teams kämpften in Rorschach um die Teilnahme am Coupe der Schweizerischen Vereinigung der Weinfreunde. Dieser findet am 8. Juni in Sierre statt. Die Gruppe «Rivaner» der Weingilde Gallus ist Titelverteidiger.

Fritz Heinze
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Gildenmeister Christian Gerber und Teilnehmer André Eberhard. (Bild: Fritz Heinze)

Gildenmeister Christian Gerber und Teilnehmer André Eberhard. (Bild: Fritz Heinze)

RORSCHACH. Der Wein stand am Samstag im Stadthof Rorschach im Mittelpunkt. In- und ausländischer, roter und weisser Wein. Theoretisches und praktisches Wissen war gefragt. Denn den besten Weinkennern winkte eine Teilnahme am Coupe der Schweizerischen Vereinigung der Weinfreunde (Anav). Dieser findet am 8. Juni in Sierre statt.

Liebhaberei und Kollegialität

Für Christian Gerber aus Rorschach, Gildenmeister der Gallus Weingilde und OK-Präsident der Regionalen Ausscheidung, ist der Coupe Anav ein wichtiger Anlass. Er ist nicht nur stolz auf seine Vereinigung, sondern auch auf die Vielfalt des Weines an sich. Weinproduzent und Wettbewerbsteilnehmer Christian Herzog aus Thal bezeichnet das Mitmachen als Liebhaberei, verbunden mit viel Kollegialität.

Blinddegustation für Kenner

Hohe Anforderungen an die Teilnehmenden der Regionalausscheidung in Rorschach stellte insbesondere der Blindtest der Weine. Höchst konzentriert suchten sie nach der richtigen Zuordnung der Weinsorten, dem Herkunftsland und dem Jahrgang. Ein feiner Gaumen und ein gutes Erinnerungsvermögen waren gefragt. Im theoretischen Teil waren 24 Fragen rund um den Weinbau, die Geographie und auch die Weinbereitung zu beantworten.

Qualifikation geschafft

Mit der Gruppe «Rivaner» der Weingilde Gallus mit Christian Herzog, André Eberhard und dem neu zur Gruppe gestossenen Paul Riesen stellte sich der Titelverteidiger des letzten Coupe Anav vor zwei Jahren in Solothurn erneut dem Wettbewerb. Das Team wird nach der regionalen Ausscheidung gemeinsam mit den Mannschaften Graubünden 1 und Ufenau an der 7. Coupe Anav ins Wallis reisen. Das zweite St. Galler Team zog bei der Stichwahl um den dritten Platz den Kürzeren.

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