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Ein eigenes Lokal für die «Denkbar»

In der Innenstadt eröffnet der bisher mobile Stammtisch «Denkbar» sein eigenes Café. Es soll ein Ort für kulturellen und politischen Austausch werden – inklusive Kulturprogramm.
Elisabeth Reisp
Neu befindet sich die «Denkbar» schräg vis-à-vis des Stadthauses im ehemaligen Besucherzentrum. (Bild: Elisabeth Reisp)

Neu befindet sich die «Denkbar» schräg vis-à-vis des Stadthauses im ehemaligen Besucherzentrum. (Bild: Elisabeth Reisp)

Im ehemaligen Besucherzentrum an der Gallusstrasse 11 gibt es ab morgen Sonntag ein Café. Nicht irgendein Café, sondern eines mit «anspruchsvollem Kulturprogramm», wie es in einer Mitteilung heisst. Dialogplattformen, Denkanstösse und Vernetzungsmöglichkeiten sind inklusive. Es handelt sich um die «Denkbar», die als mobiler Stammtisch vor vier Jahren ins Leben gerufen wurde. Nun bekommt die Institution ein fixes, eigenes Lokal an bester Lage.

Architekt half bei der Umgestaltung

Das Café wird genossenschaftlich geführt. Die Organisation versteht sich als überparteilich und als Vertretung aller Bevölkerungsgruppen. Sozialpolitik ist aber ein fundamentales Thema in der «Denkbar». Der Dialog von Generationen und Geschlechtern in Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft soll in der «Denkbar» gefördert werden.

Erika Bigler ist Co-Präsidentin der Genossenschaft. «Der Bezug eines festen Lokals ist für uns ein Höhepunkt», sagt sie. Es habe lange gedauert, überhaupt ein passendes Lokal zu finden. Die Umbauarbeiten hätten aber noch zusätzlich viel Zeit beansprucht. «Das Haus ist einerseits denkmalgeschützt. Andererseits handelt es sich um hochwertige, von Architekt Daniel Cavelti entwickelte Räume.» Zusammen mit dem Architekten hat die Genossenschaft die Räume des ehemaligen Besucherzentrums von St. Gallen-Bodensee-Tourismus für einen Cafébetrieb angepasst.

Kaffee und Kuchen und Wein

Die Öffnungszeiten sind täglich von 11.30 bis 19 Uhr geplant. Es gibt Kaffee und Wein sowie Torten und Gebäck. Finden Veranstaltungen statt, ist das Café auch am Abend geöffnet.

Das dichte Programm im Dezember deutet an, dass das Café öfters bis nach 20 Uhr offen ist. Zum erstenmal am Donnerstag, 1. Dezember, wenn sich die Genossenschaft ab 18 Uhr vorstellt und anschliessend zur offenen Diskussion einlädt. Eine Woche darauf, am Donnerstag, 8. Dezember, widmet sich die «Denkbar» ab 18 Uhr der Kaffeekultur mit «Geschichte und Genuss!».

Die erstmalige Öffnung des Cafés morgen Sonntag um 11.30 Uhr ist gemäss Erika Bigler vielmehr ein «Start» als eine Eröffnung. Feierlich eröffnet soll das Café erst im Frühling nächsten Jahres werden.

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