Ein Déjà-vu und ein Doktor fürs Parlament

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Wenn’s geschneit hat, häufen sich die Bilder der weissen Pracht in den sozialen Medien genau wie die Verkehrsunfälle auf den Strassen. So auch am vergangenen Freitag. Während sich die meisten noch über den späten Wintereinbruch mit Rekordschneemenge wunderten, war Stadtparlamentarierin Doris Königer (SP) schon einen Schritt weiter: Sie postete ein Bild von tollenden Hunden auf dem Kinderfestplatz, das exakt ein Jahr alt war. Auch damals lag Schnee – und zwar nicht zu knapp! Die Bildunterschrift («Hoffentlich der letzte Schnee in St. Gallen») konnte Königer nun ein Jahr später einfach übernehmen. Der Neuschnee war für sie also mehr Déjà-vu als Überraschung. Alles beim Alten also? Nicht ganz. Einen Unterschied zu 2016 gibt’s da nämlich doch noch: Königers Hündin Cheetah ist ganz definitiv kein Welpe mehr. (ghi)

Er hat’s geschafft: Der grüne Stadtparlamentarier und Kantonsrat Basil Oberholzer ist Dr. rer. pol. der Universität Fribourg. Nach dem Bachelor und Master in Volkswirtschaftslehre an der Uni Zürich hat er nun auch in den Gebieten Makroökonomie und Geldpolitik erfolgreich doktoriert. Seinen akademischen Titel hat der derzeit auch politisch im Hoch segelnde grüne Nachwuchsmann bereits still und heimlich im vergangenen Herbst entgegengenommen. Dass man die akademische «Beförderung» nicht allgemein zur Kenntnis genommen hat, ist für den Neo-Doktor kein Problem. Im Gegenteil: Für ihn gebe es Wichtigeres im Leben als diesen Titel, sagte Oberholzer am Wochenende. Stimmt! Gratulieren darf man ja auch noch nachträglich. Und dar­auf aufmerksam machen, dass die Dissertation von Basil Oberholzer als Buch erscheint. Wobei sich wohl die wenigsten Städterinnen und Städter den englischsprachigen Band «Geldpolitik und Rohöl – Die Auswirkungen des Finanz­systems auf die ökonomische Stabilität und die Umwelt» zur Lektüre aufs Nachtischchen legen werden. (vre)