Ein bisschen weisse Weihnachten

Gestern wurde die Schneekrippe auf dem Gallusplatz errichtet. Dieses Jahr sind Maria, Josef und das Jesuskind von alten Stadtmauern umgeben. Sie bleiben so lange, wie der Schnee der Sonne trotzen kann.

Ruth Frischknecht
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Maria, Josef, das Jesuskind und ein Drache sind die Figuren der Schneekrippe auf dem Gallusplatz. (Bild: Michel Canonica)

Maria, Josef, das Jesuskind und ein Drache sind die Figuren der Schneekrippe auf dem Gallusplatz. (Bild: Michel Canonica)

Weit und breit liegt kein Schnee – ausser auf dem Gallusplatz. Dort wurde aus etwa zwanzig Tonnen Schnee eine Krippe gestaltet. Maria, Josef und das Jesuskind stehen vor den Stadtmauern. Über ihnen schwebt der Weihnachtsstern. «Spontan haben wir uns dazu entschlossen, die Szenerie mit einem Drachen zu ergänzen, zumal die Stadtmauern an eine Burg erinnern», sagt Eugen Brunner, der die Schneekrippe zusammen mit Freunden baut. Mit Schaufeln und Sägen, mit Handschuhen und Winterstiefeln ausgerüstet sind die zehn Personen am Werk. Sie ziehen die Blicke der in Turnschuhen und mit offenen Jacken vorbeiflanierenden Passanten auf sich. «Manche scheint der Schnee zu überraschen», sagt Brunner. Der Schnee für die Krippe stammt aus St. Gallen. Das Eissportzentrum Lerchenfeld hat 20 Tonnen angeliefert. Für die nächsten Tage bleibt die Krippe stehen – so lange sie dem milden Wetter trotzen mag.

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