Ein bisschen Süditalien

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Rorschach Sie ist die jüngste Gelateria in der Hafenstadt. Anfang Juni hat die Gelateria La Vela ihre Türen geöffnet. Pâtissier Maurizio Cagnazio stellt seine Glacesorten nach Originalrezepturen seines Vaters aus Süditalien her. Eine Kugel kostet drei Franken. Wir probieren die Sorten Vanille und «La Vela».

 

Auswahl: *****

Zwischen 24 Sorten kann der Gast wählen. Darunter sind sowohl die Klassiker wie Schokolade oder Zitrone als auch ausgefallene Sorten wie Crème Brûlée oder Aperol zu finden. Pluspunkte gibt’s für die Eigenkreation «La Vela» – eine Mischung aus Stra­ciattella, Vanille und Beeren. Ergänzt wird das Angebot mit Frozen Joghurt und mit Glace gefüllter Patisserie.

Preis/Leistung: *****

Typisch italienisch wird das Glace nicht schön säuberlich in Kugeln geformt, sondern grosszügig aufs Cornet gespachtelt. Die Portionen sind gross. So gross, dass sie beinahe aus Becher und Cornet kippen. Unser Tipp: Plastiklöffeli mitnehmen.

Geschmack/Optik: *****

Das Vanilleglace ist cremig in der Konsistenz und intensiv im Geschmack. Hier wurden ausschliesslich natürliche Zutaten verarbeitet – das schmeckt man. Die Hausmischung «La Vela» ist ebenfalls rahmig und schmeckt sehr süss. Mehr als eine Kugel schaffen wir nicht.

 

Lage: ***

Die Gelateria liegt an der Ankerstrasse zwar in einer Seitengasse mitten im Stadtzentrum. Allerdings ist sie auch etwas versteckt. Wer die Gelateria nicht kennt, kann sie leicht übersehen. Sitzgelegenheiten vor dem Lokal vermissen wir. Denn der schattige Platz wäre dafür ideal – und das Glace vielleicht etwas langsamer geschmolzen. (lim)