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Ein Armutszeugnis

«Die Strategie der <VBSG AG>», 12.9.2012

«Die Strategie der <VBSG AG>»,

12.9.2012

Gemäss Stadtrat Fredy Brunner ist eine Zusammenarbeit der VBSG mit den anderen Verkehrsbetrieben auf dem Platz St. Gallen nur möglich, wenn die VBSG in eine AG umgewandelt werden. Ehrlich gesagt, überzeugen mich die Argument nicht, sondern sie zeigen vielmehr die Unfähigkeit der Politik, Interessen der Stadt gegenüber angrenzenden Gemeinden und anderen Verkehrsbetrieben zu vertreten. Wer, wenn nicht die Politik, müsste in der Lage sein, eine starke VBSG zu installieren, die unter der Kontrolle des Parlaments und damit der Bürger ist? Der öV darf nicht nach streng finanzwirtschaftlichen Regeln geführt werden und schon gar nicht um andere Verkehrsbetriebe «unter Druck» zu setzen. Der öV (nicht nur der in der Stadt St. Gallen) hat in erster Linie eine soziale Funktion. Sie bringt der Bevölkerung Mobilität und damit Integration ins Alltagsleben. Ja, es wird Anstrengung kosten, die Interessen aller regionalen Verkehrsträger des öV unter einen Hut zu bringen. Davon können aber alle profitieren. Es kann ein Verkehrsnetz entstehen, das der Bevölkerung gehört. Damit ist gewährleistet, dass ein Ab- oder Umbau nur vorgenommen werden kann, wenn das Stimmvolk Ja sagt. Schleichende Privatisierung und Abbau des Service Public kann nur verhindert werden, wenn die VBSG in der Obhut der Stadt verbleiben.

Marcel Baur

Kandidat Stadtparlament

Piratenpartei

Zilstrasse 70a, 9016 St. Gallen

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