EIGENTRASSIERUNG: Neue Busspur in Bruggen

Entlang des Neubaus der Migros Bruggen an der Fürstenlandstrasse ist eine separate Busspur geplant. Auch für den Langsamverkehr gibt es Verbesserungen.

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Der Neubau der Migros Bruggen ersetzt im Herbst die Filiale an der Straubenzellstrasse. (Bild: David Gadze)

Der Neubau der Migros Bruggen ersetzt im Herbst die Filiale an der Straubenzellstrasse. (Bild: David Gadze)

Die Busse der VBSG werden bei der Haltestelle Friedhof Bruggen regelmässig durch den Verkehr behindert. Das soll sich ändern: Im Zusammenhang mit dem Neubau der Migros Bruggen bei der Kreuzung Fürstenlandstrasse/Haggenstrasse soll eine separate Busspur in stadteinwärts führender Richtung erstellt werden. Dies beantragt der Stadtrat in einer Vorlage ans Parlament.

Zwischen der Friedhofstrasse und der Haggenstrasse verkehren heute täglich rund 10000 Fahrzeuge und 300 Busse der VBSG-Linien 7 und 8, heisst es in der Vorlage. Bei der Haltestelle Friedhof Bruggen komme es regelmässig zu Verzögerungen. Hauptgrund dafür sei die heutige ­Anordnung der Busnische un­mittelbar vor dem Lichtsignal. Autos könnten die haltenden Busse überholen und blockierten sie anschliessend während der Rotphasen bei der Wiedereingliederung in den Verkehr.

Lichtsignal für Fussgänger wird abgebrochen

Auch für den Langsamverkehr wird die Situation verbessert: Der Radstreifen, der bisher durch die Busnische unterbrochen war, kann dank der neuen Busspur bis zur Haggenstrasse weitergeführt werden. Zudem wird das Fussgängerlichtsignal beim Übergang über die Fürstenlandstrasse auf Höhe der Friedhofstrasse abgebrochen. Es wird durch einen neuen, leicht versetzten Fussgängerstreifen mit Mittelschutzinsel ersetzt. Der Einlenker vom südlichen Teil der Friedhofstrasse in die Fürstenlandstrasse wird nicht wie ursprünglich vorgesehen mit einer Trottoirüberfahrt, sondern wie bis anhin mit einem Fussgängerstreifen ausgestaltet. Dies aufgrund von Rückmeldungen des Einwohnervereins Bruggen.

Die Kosten für die Busspur und den Rückbau des Lichtsignals betragen insgesamt 786000 Franken. Da die separate Busspur im Agglomerationsprogramm der 1. Generation enthalten ist, beteiligt sich der Bund mit 40 Prozent oder 274000 Franken daran. Nach Abzug weiterer Beiträge Dritter (VBSG, Stadtwerke) bleibt ein städtischer Kredit von 491000 Franken. Die Arbeiten sollen im Anschluss an die Hochbauten der Migros erfolgen. (dag)