EGGERSRIET: Sponsoren gesucht

Die Musikgesellschaft sammelt Geld für neue Instrumente. Dafür müssten rund 120 000 Franken zusammenkommen. Im Moment fehlen zwei Drittel des Betrages.

Christina Dietze
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OK-Präsident Ernst Popp und Präsident Patrick Brülisauer, Präsident der Musikgesellschaft Eggersriet, mit ihren Instrumenten von 1993. (Bild: Urs Bucher)

OK-Präsident Ernst Popp und Präsident Patrick Brülisauer, Präsident der Musikgesellschaft Eggersriet, mit ihren Instrumenten von 1993. (Bild: Urs Bucher)

Christina Dietze

christina.dietze@tagblatt.ch

33 der 37 Mitglieder der Musikgesellschaft Eggersriet sollen ein neues Instrument erhalten. Dafür ist ein Betrag von 120 000 Franken notwendig. Die Instrumente werden durch Sponsoren und Musikanlässe finanziert. Das Geld sollte gemäss dem Finanzierungsplan bis im Frühjahr 2017 zusammen sein. «Es ist ein hochgestecktes Ziel», sagt Patrick Brülisauer, Präsident der Musikgesellschaft Eggersriet.

Ventile, die schlottern oder Verbindungen, die abgebrochen sind: Die Instrumente wurden seit 1993 nicht mehr ersetzt. Im Laufe der Zeit seien auch ein paar Beulen im Blech entstanden. «Die Musikkommission ist auf den Vorstand zugekommen, weil viele der Instrumente eine Revidierung benötigen», sagt Brülisauer. Diese wäre aber auch sehr kostspielig, weshalb man neue Instrumente anschaffe. Ist das Geld dafür zusammen, werden die alten Instrumente an die Jugendmusik weitergegeben.

So viele neue Instrumente, wie das Geld hergibt

Die aus Blech- und Perkussionsinstrumenten bestehende Musikgesellschaft stellt ihren Mitgliedern die Instrumente zur Verfügung. «Es ist schwierig, einen Bass-Spieler zu finden, wenn dieser selber ein Instrument im Wert von etwa 15 000 Franken mitbringen muss.» Damit das für alle gerecht sei, kaufe der Verein auch nicht die teuersten Instrumente. Zudem wolle man den Spielern etwas zurückgeben für ihre Spielleistung, wie Brülisauer sagt.

Die Instrumente werden in einem Musikfachgeschäft in Weinfelden gekauft. 3600 Franken kostet ein Flügelhorn, 7700 Franken ein Euphonium und 13000 Franken ein B-Bass. «Es sind Preise im mittleren Preissegment», sagt Brülisauer.

Der grösste Betrag der bisher gesammelten Gelder, rund 18000 Franken, wurde an einem Sponsorenanlass eingenommen. Durch Sammelaktionen bei Stiftungen, Gewerben und Privatpersonen sollen künftig weitere 40000 Franken dazukommen. «Hier waren wir noch nicht so aktiv», sagt Brülisauer. 30000 Franken steuere die Musikgesellschaft selbst bei. Zudem sind für Juni zwei Feste geplant, von denen sich Brülisauer Einkünfte von etwa 15000 Franken verspricht. Für den Fall, dass nicht der ganze Betrag zusammenkomme, gebe es eine Prioritätenliste beim Instrumentenkauf. Diese sei nach Abnutzungsgrad aufgestellt worden. «Es werden so viele Instrumente ersetzt, wie das gesammelte Geld es erlaubt.»