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EGGERSRIET: Es braucht einen roten Faden

An der Unterhaltung der Musikgesellschaft kommt das Publikum nicht nur in Genuss von guter Musik, sondern kann auch herzhaft lachen. Übermorgen erneut.
Andrina Zumbühl
Die Eggersrieter Musikanten spielen an ihrem Unterhaltungsabend ohne Motto, aber mit rotem Faden. (Bild: Andrina Zumbühl)

Die Eggersrieter Musikanten spielen an ihrem Unterhaltungsabend ohne Motto, aber mit rotem Faden. (Bild: Andrina Zumbühl)

Muss eine musikalische Abendunterhaltung immer unter einem bestimmten Motto stehen? Nicht unbedingt, wie die Musikgesellschaft Eggersriet am Samstag gezeigt hat. Denn die diesjährige Unterhaltung trägt den Titel «Kei Motto isch au ä Motto. Aber en rote Fade bruuchts». Die Schwierigkeiten bei der Themenfindung werden den ganzen Abend immer wieder humorvoll und spielerisch aufgegriffen. Unterschiedliche Mottos, die in kurzen Sketches vorgeschlagen werden, stellen sich in der Umsetzung als schlechte Idee heraus und werden verworfen. Der rote Faden, der für eine gelungene Unterhaltung unerlässlich ist, wird ebenfalls immer wieder zum Thema gemacht und findet sich auch in den Tischdekorationen wieder.

Neuer Dirigent wird vorgestellt

Die Musikgesellschaft Eggersriet präsentiert dem begeisterten Publikum im Gruberhof verschiedene Stücke wie «Starway to Heaven», «S’Zündhölzli» oder «Uptown Funk». Livio Camichel, der die Leitung der Musikgesellschaft vorübergehend bis zur Abendunterhaltung übernommen hat, wird herzlich gedankt. In diesem Zusammenhang stellt der Präsident der Musikgesellschaft, Patrick Brülisauer, dem Publikum den neuen Dirigenten Roman Schnelli aus Frasnacht vor. Die Musikgesellschaft freue sich sehr auf die künftigen Proben und Auftritte mit ihm.

Der zweite Teil des Unterhaltungsabends beschert dem Publikum regelrechte Lachkrämpfe und Tränen in den Augen. Unter der Regie von Franz Lehner wird das Theaterstück «Lieber ledig und frei» aufgeführt. Mitglieder und Angehörige der Musikgesellschaft Eggersriet stellen ihr schauspielerisches Talent und ihren Humor unter Beweis. Der Schwank in zwei Akten wird von den Zuschauern mit tosendem Applaus belohnt.

Mit rund 260 Personen war der Gruberhof vergangenen Samstagabend bis auf den letzten Platz gefüllt. «Wir freuen uns sehr darüber», sagt Patrick Brülisauer. «Und wir hoffen, dass wir auch für die zweite Abendunterhaltung wieder ein so grossartiges Publikum im Gruberhof begrüssen dürfen.»

Andrina Zumbühl

redaktiongo@tagblatt.ch

Unterhaltungsabend

Kei Motto isch au ä Motto, Musikgesellschaft Eggersriet, übermorgen Samstag, 20 Uhr, Gruberhof

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