Ebbe und Flut am Bodensee

SEEREGION. Der Pegelstand des Bodensees ist grossen jahreszeitlichen Schwankungen ausgesetzt. Bildpaare zeigen zum Beispiel eindrücklich den Unterschied zwischen Frühling und Sommer. Unsere Bilder zeigen den See bei der Badehütte in Rorschach im Frühling (oben) und im Sommer.

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Bilder: Andreas Walker

Bilder: Andreas Walker

SEEREGION. Der Pegelstand des Bodensees ist grossen jahreszeitlichen Schwankungen ausgesetzt. Bildpaare zeigen zum Beispiel eindrücklich den Unterschied zwischen Frühling und Sommer. Unsere Bilder zeigen den See bei der Badehütte in Rorschach im Frühling (oben) und im Sommer. Der Bodensee (Obersee und Untersee zusammenrechnet) hat eine Fläche von 535 Quadratkilometer. Damit ist er nach dem Plattensee (594 km²) und dem Genfersee (582 km²) flächenmässig der drittgrösste See Mitteleuropas. Mit einem Wasservolumen von 48 Kubikmeter ist er nach dem Genfersee (89 Kubikmeter) sogar der zweitgrösste See. Das Einzugsgebiet des Bodensees beträgt 11 500 Quadratkilometer. Da er im Alpenvorland liegt, wird sein Wasserstand stark durch die Schneeschmelze geprägt. Wenn in den Alpen Schnee fällt, bleibt das Wasser vorerst gebunden und die Zuflüsse transportieren nur geringe Mengen von Wasser. Deshalb werden die niedrigsten Pegelstände in der Regel Ende Februar verzeichnet. Mit der Schneeschmelze steigt der Wasserstand stetig an und erreicht in der Regel Ende Juni sein Maximum. Dieses Jahr erreichte der Bodenseepegel seinen Tiefststand Ende März und infolge der extrem starken Niederschläge bereits ein Maximum in der ersten Junihälfte. (A. W.)