Dunant kontra Moynier

Heiden/Genf. Im Internationalen Museum des Roten Kreuzes in Genf wurde eine Ausstellung über die Hauptgründer des Roten Kreuzes, Henry Dunant und Gustave Moynier, eröffnet, die in diesem Jahr beide den 100. Todestag haben.

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Heiden/Genf. Im Internationalen Museum des Roten Kreuzes in Genf wurde eine Ausstellung über die Hauptgründer des Roten Kreuzes, Henry Dunant und Gustave Moynier, eröffnet, die in diesem Jahr beide den 100. Todestag haben. Die Ausstellung mit dem Titel «Henry Dunant und Gustave Moynier: Freunde und Feinde» will dem Umstand Rechnung tragen, dass die Öffentlichkeit über Moynier im Gegensatz zu Dunant wenig weiss, obwohl er massgeblich an der Gründung des Roten Kreuzes mitgewirkt hat.

So thematisiert die Ausstellung auch Moyniers Wirken während seiner über 40jährigen IKRK-Präsidentschaft. Auch die Feindseligkeiten, die sich zwischen den beiden einstellten, sind Thema der Ausstellung: Nach Konflikten über die Ausrichtung des Roten Kreuzes trug Moynier dazu bei, dass Dunant an den Rand der Gesellschaft gedrängt wurde. (jw)

Internationales Museum des Roten Kreuzes, Genf, bis 23. Januar 2011