Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Drogenbunker in Berg vermutet

Berg SG Nicht schlecht gestaunt hat Bergs Gemeindepräsident Sandro Parissenti, als im beschaulichen 850-Einwohner-Dorf kürzlich Drogengerüchte den Umlauf machten. Aus der Bevölkerung hatte er erfahren, dass im Gebiet Pfaffenmoos ungewöhnlich viel Polizei im Einsatz war. Statt die Gerüchteküche brodeln zu lassen, wollte es Parissenti genau wissen — und rief gleich selber bei der Polizei an. Dort hiess es, es habe sich um «einen Ermittlungsfall von internationaler Grösse bezüglich Betäubungsmitteln» gehandelt, wie Parissenti im Mitteilungsblatt schreibt.

Auf Nachfrage des «Tagblatts» erklärt Kapo-Mediensprecher Gian Andrea Rezzoli die Hintergründe. Ausländische Kollegen hätten ermittelt, dass sich im Raum Berg/Freidorf längere Zeit Drogenhändler aufgehalten hätten. Diese wurden inzwischen im Ausland festgenommen, und die Kapo St. Gallen wurde gebeten, in besagtem Gebiet nach sogenannten Drogenbunkern zu suchen. Das Wort töne weit spektakulärer als es sei, sagt Rezzoli. «Mit Drogenbunkern meint die Polizei einfach Orte, an denen Drogen versteckt werden.» Das könne ein Gebüsch sein oder Löcher im Boden, die mit Steinen abgedeckt wurden. Die Drogenspürhunde wurden allerdings nicht fündig. Für die Kapo St. Gallen ist der Fall erledigt und Sandro Parissenti ist froh, dass die Geschichte «nicht wie im Krimi geendet hat». (cor)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.