Drei Treffer in sechs Minuten

In der 2. Liga trennen sich Wittenbach und Goldach nach spannenden Schlussminuten 2:2. Damit können beide Mannschaften den Abstand zu den Abstiegsplätzen nicht vergrössern.

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Der Goldacher Stefan Schmid bringt den Ball nicht an Wittenbachs Torhüter Pascal Tapfer vorbei. (Bild: Urs Bucher)

Der Goldacher Stefan Schmid bringt den Ball nicht an Wittenbachs Torhüter Pascal Tapfer vorbei. (Bild: Urs Bucher)

Fussball. Die lange Vorbereitung für die Rückrunde ist zu Ende. Die Wittenbacher und die Goldacher konnten jedoch nicht in allen Vorbereitungsspielen überzeugen, somit brannten zum Rückrunden-Auftakt beide Teams auf eine Wiedergutmachung. Das Hinspiel hatte Goldach 3:0 gewonnen, die Wittenbacher wollten sich nun auf dem eigenen Platz für diese Niederlage revanchieren.

In der Startphase waren jedoch die Goldacher das wachere Team. Schon in der ersten Minute konnten sie die erste Chance über die linke Seite herausspielen. Das Auswärtsteam stand hoch und zog von Beginn weg ein Pressing auf, welches das Heimteam überrumpelte. Nach neun Minuten näherten sich aber auch die Wittenbacher das erste Mal dem gegnerischen Tor. In der 13. Minute war die Wittenbacher Verteidigung dann aber nicht imstande, den Ball aus der Gefahrenzone zu bringen, so dass Marc Bischof zum 1:0 einschieben konnte. In der Folge war es ein wenig attraktives Spiel, das von vielen Fehlpässen und Fouls geprägt war. Bereits in der 37. Minute wechselte Wittenbachs Trainer Pascal Vollmeier das erste Mal, um damit ein Zeichen zu setzen.

Goldacher Eigentor

In der zweiten Halbzeit ging es im gleichen Stil weiter: zahlreiche Fehlpässe, ungenaue hohe Bälle und kampfbetontes Spiel, das sich oft im Mittelfeld stattfand. Lange Zeit gelang es beiden Mannschaften nicht, offensive Akzente zu setzen. Gegen Ende der Partie warfen die Wittenbacher nochmals alles nach vorne. Als dann in der 86. Minute nach einem Freistoss von Roger Hardegger Serge Schmid den Ball ins eigene Tor köpfte, stand es nicht unverdient 1:1.

Die Freude der Wittenbacher über den Ausgleich währte jedoch nur kurz. Gleich im nächsten Angriff erzielte Lorin Hüttenmoser nach einem Ballverlust der Wittenbacher im Mittelfeld mit einem schönen Weitschuss via Pfosten die erneute Goldacher Führung. Sofort schickte Vollmeier seine grössten Spieler wieder in den gegnerischen Strafraum. Die Wittenbacher kamen in der 89. Minute nach einem Freistoss dem Ausgleich nochmals sehr nahe. In der 92. Minute bot sich den Gastgebern eine letzte Freistoss-Chance. Marc Blumer brachte den Ball mit vollem Risiko aufs Tor, der Goldacher Goalie Andreas Faust konnte diesen mit einer starken Parade an den Pfosten lenken. Weil die Goldacher Hintermannschaft jedoch zu spät auf den Abpraller reagierte, landete der Ball bei Sarujan Rajaratnam, der schliesslich doch noch das 2:2 erzielte.

Rüthi verkürzt den Rückstand

So trennten sich die beiden Mannschaften mit einem leistungsgerechten Unentschieden und bleiben punktgleich auf den Rängen acht und neun. Weil Rüthi das erste Spiel der Rückrunde aber gewann, beträgt der Vorsprung auf die Abstiegsplätze nur noch drei Punkte. Für Goldach war das 2:2 auch deshalb bitter, weil sich mit Toni Lleshi und Marc Bischof zwei wichtige Spieler verletzten. (jh/eug)