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Drei Offerten für Schloss Wartensee

Auch nach der Umzonung in eine Grünzone ist das Schloss Wartensee ein begehrtes Objekt. Der Kirchenrat der Evangelischen Kantonalkirche steht jetzt laut Präsident Dölf Weder mit drei potenziellen Käufern in Verhandlungen.
Dölf Weder, Präsident des Kirchenrats. (Bild: TB)

Dölf Weder, Präsident des Kirchenrats. (Bild: TB)

Herr Weder, haben Sie eine Käuferin, einen Käufer fürs Schloss Wartensee gefunden?

Dölf Weder: Wir haben uns für drei Projekte entschieden, die in die engere Auswahl kommen. Jetzt haben deren Verantwortliche Zeit, dem Kirchenrat eine Dokumentation über sich, den Verwendungszweck und eine verbindliche Offerte zum Kaufpreis einzureichen.

Was können Sie über die

Interessenten verraten?

Wir freuen uns, dass jedes der Projekte eine realistische Möglichkeit darstellt. Sie sind alle von sympathischer Art. Alle sehen einen Verwendungszweck vor, der unserer Meinung nach zum Schloss passt, auch wenn die Projekte in verschiedene Richtungen gehen.

Können Sie genauer werden?

Woher kommen die Interessenten?

Mehr möchte ich jetzt noch nicht verraten. Aber alle drei Projekte haben einen schweizerischen Hintergrund. Die Lex Koller ist dieses Mal kein Thema.

Nach der Abstimmung haben Sie die Interessenten über das Resultat informiert. Wie haben sie reagiert?

Diejenigen, bei denen das Projekt in den neuen Zonenplan passt, zeigten sich erfreut. Es gab aber auch die gegenteilige Reaktion, bis hin zum Angebot mitzuhelfen, den Entscheid umzustürzen. Für uns kommt das natürlich nicht in Frage. Die Abstimmung hat dazu beigetragen, die Zahl der Interessenten und der Verwendungszwecke zu reduzieren.

Ist es für die Kirche schwieriger

geworden, einen Käufer zu finden?

Die Publizität rund um die Abstimmung hatte einen positiven Effekt. Es wurde weiter herum bekannt, dass das Schloss zu verkaufen ist. So sind neue Interessenten darauf aufmerksam geworden oder frühere haben sich jetzt vertieft mit einem Kauf befasst.

Wie geht es jetzt weiter?

Der Kirchenrat möchte rassig vorwärts machen. Sobald er sich für eine Käuferschaft entschieden hat, muss der Kaufvertrag ausgearbeitet werden. Wenn der Kirchenrat diesen gutgeheissen hat, setzen wir der Käuferschaft eine Frist, um ihn zu unterschreiben. Unser Ziel ist es, den Verkauf bis Ende Jahr unter Dach und Fach zu haben. Anders als damals bei der Saxo-Bank haben wir jetzt den Vorteil, dass das Schloss Wartensee geschlossen ist. Somit können wir es überschreiben und gleichzeitig übergeben.

Interview: Andrea Sterchi

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