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«Dreckiges Laub wird verbrannt»

Kaum jemand ist blind für die strahlende Farbenpracht des Herbstes. Das leuchtende Laub ist der letzte Farbtupfer des Jahres. Nicht überall bedeutet Laub aber eitel Freude.
Gerald Hutter Strasseninspektor (Bild: PD)

Gerald Hutter Strasseninspektor (Bild: PD)

Kaum jemand ist blind für die strahlende Farbenpracht des Herbstes. Das leuchtende Laub ist der letzte Farbtupfer des Jahres. Nicht überall bedeutet Laub aber eitel Freude. Auf den Strassen klebt es bisweilen hartnäckig und auf den vielen Treppen der Stadt kann es zu gefährlichen Ausrutschern führen. Strasseninspektor Gerald Hutter und sein Team kennen die Tücken des Laubes.

Kommt die Brigade des Werkhofs nach mit Laub zusammenrechen?

Laub ist nichts Überraschendes, das kommt alle Jahre. Daher sind wir darauf eingestellt. Jeweils nach der Olma geht's los. Bis alles Laub von den Bäumen ist, dauert es etwa zweieinhalb bis drei Wochen. Diese können aber ganz schön intensiv sein.

Welches Laub ist weniger mühsam wegzukriegen: das trockene oder das nasse?

Das nasse Laub ist schwer und klebrig, es lässt sich nicht so leicht vom Asphalt wischen. Aber dazu habe wir geeignete Putzmaschinen. Dafür verbläst es das nasse Laub nicht. Trockenes Laub im Wind zusammenzurechen, ist die reinste Sisyphos-Arbeit.

Wohin wird das gesammelte Laub gebracht?

Das «saubere» Laub, also jenes von den Pärken und von Strassen, die nicht so stark beansprucht werden, lassen wir kompostieren. Das Laub von Strassen mit viel Verkehr, auf denen auch Abfall liegt, wird in die Verbrennungsanlage gebracht.

Wie viele Tonnen Laub fallen pro Herbst von den St. Galler Bäumen?

Weil das Laub je nach Wetter entweder nass und schwer ist oder trocken und voluminös, führen wir keine Statistik.

Wenn das Laub nass ist, kann das sehr rutschig werden. Wie häufig reinigen Sie solche gefährliche Stellen?

Unsere Mitarbeiter wissen genau, welche Orte gefährlich sind. Etwa die Holztreppen und schattige Stellen. Sie geben acht, dass diese Orte schnell vom Laub befreit werden. Aber bis alles geputzt ist, fällt schon wieder neues Laub von den Bäumen – eine Sisyphos-Arbeit eben. (rsp)

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