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Dosieranlage erst ab 2018?

In der Diskussion über die Güterbahnhof-Initiative ging es vor allem um die Verkehrsachse vom Autobahnanschluss Kreuzbleiche über die Teufener Strasse ins Riethüsli und zur Stadtgrenze. Dass die Wohngebiete links und rechts davon stark unter dem Verkehr leiden, war unbestritten.

In der Diskussion über die Güterbahnhof-Initiative ging es vor allem um die Verkehrsachse vom Autobahnanschluss Kreuzbleiche über die Teufener Strasse ins Riethüsli und zur Stadtgrenze. Dass die Wohngebiete links und rechts davon stark unter dem Verkehr leiden, war unbestritten. An dieser Hauptachse tut sich nun etwas.

Ein provisorisches Lichtsignal

Aufgrund der Bauarbeiten am Eisenbahntunnel an der Ruckhalde hat der Bus der Linie 5 «Riethüsli» eine neue Endstation neben der alten Post erhalten. Er fährt zudem während der Tunnel-Bauarbeiten eine Schlaufe durchs Quartier. Im Gebiet «Im Grund» biegt er wieder auf die Teufener Strasse in Richtung Stadtzentrum ein. Damit dies im Stossverkehr ohne Zeitverlust möglich ist, wurde hier ein provisorisches Lichtsignal aufgestellt (Tagblatt vom 23. Februar). Es ist seit Montag in Betrieb.

Stadtparlamentarier Beat Rütsche (CVP) möchte dieses Lichtsignal versuchsweise als Dosieranlage zur Entlastung der Teufener Strasse einsetzen. Er hat dafür eine Einfache Anfrage eingereicht (Tagblatt vom 3. März). Antworten des Stadtrates darauf liegen noch nicht vor.

Im Gespräch mit der Appenzeller Zeitung hat der CVP-Stadtparlamentarier jetzt allerdings einen Grund für sein Vorpreschen durchblicken lassen: Der Stadtrat will offenbar das von Rütsche früher schon einmal geforderte definitive Lichtsignal in der Liebegg zur Dosierung des Verkehrsaufkommens erst im Jahr 2018 in Betrieb nehmen.

Strasse für öV entlasten

Die Idee hinter der Dosier- oder Pförtneranlage ist einfach: Sie soll nur so viel Verkehr in die Stadt hinein lassen, wie die Teufener Strasse auch zu schlucken vermag. Dies in erster Linie, damit der öffentliche Verkehr in den Stosszeiten nicht mehr in den Autokolonnen hängenbleibt. Staus würden so Richtung Appenzellerland und ausserhalb von Wohngebiete, aber näher an den Wohnsitz der Pendlerinnen und Pendler von Teufen, Bühler und Gais verlegt. (vre)

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