DORFFEST: «Hier spürt man den Dörfligeist»

Rund 300 Kinder und 1000 Gäste besuchten am Samstag das traditionelle Arnegger Fest. Als Highlight wurden einmal mehr die «Schnellsten Arnegger und Andwiler» auserkoren.

Manuela Bruhin
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Ob barfuss oder mit Laufschuhen: Zwei Teilnehmerinnen des «Schnellsten Arnegger und Andwilers» geben vollen Einsatz. (Bild: Ralph Ribi)

Ob barfuss oder mit Laufschuhen: Zwei Teilnehmerinnen des «Schnellsten Arnegger und Andwilers» geben vollen Einsatz. (Bild: Ralph Ribi)

Manuela Bruhin

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@tagblatt.ch

«Hopp Lean!», ruft jemand. «Bravo Sophia!», ist zu hören. Die Rufe feuern die Kinder des «Schnellsten Arneggers und Andwilers» an. Sie sind weit herum zu hören. Zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer säumen am Samstag die Strassen. An verschiedenen Ständen wird von Popcorn über Soft-Ice bis hin zu verschiedenen Drinks alles feilgeboten. Auch das Wetter spielt besser mit als erwartet, wie Sandra Müller vom Organisationskomitee sagt. «Es sah nach Regen aus. Deshalb haben wir mehr Zelte aufgestellt. Zum Glück blieb es dennoch trocken.»

Vom Kinderkino bis zum Ponyreiten

Traditionell ist der «Schnellste Arnegger und Andwiler» das Highlight des Arnegger Festes. So war es auch am vergangenen Samstagnachmittag. Rund 300 Kinder im Vorschulalter bis hin zur Oberstufe beteiligten sich daran. Insgesamt besuchten rund 1000 Personen den Anlass. Bis zu 50 Helferinnen und Helfer standen im Einsatz. Auch das Kinderschminken, die Hüpfburg, das Ponyreiten, verschiedene Bars, das Kinderkino sowie die «Family Games» mit Verlosung kamen gut an.

Für musikalische Unterhaltung sorgten Emanuel Reiter und die Jugendband Andwil-Waldkirch. Grundsätzlich sei das Arnegger Fest für Familien und Kinder ausgelegt. «Wir sind sehr ­zufrieden», bilanzierte Sandra Müller. Die Besucher- und Teilnehmerzahlen des Arnegger Fests bewegten sich im Rahmen der Vorjahre. Am Abend sassen die älteren Gäste noch gemütlich beisammen.

Dankbar ist das sechsköpfige Organisationskomitee für die Mithilfe der Dorfbewohner. «Alle helfen mit, und auch die Firmen beteiligen sich», freute sich Sandra Müller. Ansonsten sei ein ­solches Fest gar nicht zu bewerkstelligen – sei es aus finanzieller oder organisatorischer Sicht.

Nur Kleinigkeiten werden angepasst

Seit vielen Jahren ist das Arnegger Fest in der Agenda verankert. «Der Dörfligeist ist hier extrem spürbar. Man kennt sich, möchte sich im Dorf wohlfühlen und etwas zurückgeben», sagte Müller. Deshalb wolle man auch künftig am Konzept des Fests festhalten und höchstens Kleinigkeiten ­anpassen. Dieses Jahr starteten etwa die grösseren Kinder zum ersten Mal vor den kleineren. Gleich im Anschluss fanden die entsprechenden Rangverkündigungen statt, um lange Wartezeiten zu vermeiden. «Das Fest soll auch künftig in seiner bewährten Form bestehen bleiben.»