Doppelspiele in der AFG Arena

Morgen trifft der FC St. Gallen in der AFG Arena erneut auf den FC Luzern, dem er am Mittwoch im Cup-Achtelfinal gegenüberstand. Es ist nicht das erste Mal, dass es zu einem schnellen «Rückspiel» kommt.

David Gadze
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Innerhalb von vier Tagen empfängt der FCSG zweimal Luzern. (Bild: Hanspeter Schiess)

Innerhalb von vier Tagen empfängt der FCSG zweimal Luzern. (Bild: Hanspeter Schiess)

In St. Gallen ist in letzter Zeit ein sportliches Kuriosum zu beobachten: Innerhalb von nur einem Jahr trägt der FC St. Gallen bereits zum drittenmal ein «Doppelspiel» in Meisterschaft und Cup aus, bei dem die Mannschaft im Abstand von wenigen Tagen auf den gleichen Gegner trifft – in zwei der drei Fälle sogar nacheinander und notabene jedesmal in einem Heimspiel.

Thun, Basel, Luzern, Zürich

Fast auf den Tag genau vor einem Jahr, am 29. Oktober, traf der FCSG im Cup-Achtelfinal zu Hause auf den FC Thun. Wenige Tage später waren die Berner Oberländer in der Meisterschaft erneut zu Gast in der AFG Arena. Mitte März duellierten sich die «Espen» auf heimischem Rasen mit dem FC Basel. Im folgenden Heimspiel – nach zwei Auswärtspartien – stand dem FC St. Gallen Anfang April im Cup-Halbfinal erneut der FCB gegenüber. Und morgen gastiert im nächsten Meisterschaftsspiel in der AFG Arena wieder der FC Luzern, dem sich der FCSG am Mittwoch an gleicher Stätte im Cup-Achtelfinal geschlagen geben musste. Doch damit nicht genug: Auch in der Saison 2013/14 gab es eine solche Konstellation. Damals traf der FC St. Gallen Anfang Dezember zunächst in der Meisterschaft und dann drei Tage später im Cup-Viertelfinal auf den FC Zürich.

Diese Häufung von «Rückspielen» überrascht vor allem deshalb, weil in der Meisterschaft sowohl die Begegnungen als auch die Spieltermine lange im voraus festgesetzt werden. Auch die Cup-Daten werden Anfang Saison bestimmt und die jeweiligen Paarungen nach jeder Runde ausgelost. Ohne die Wahrscheinlichkeitsrechnung zu bemühen: Die Chance, dass es zu solchen «Doppelspielen» kommt, ist sehr gering. Und je mehr Mannschaften im Cup vertreten sind, desto kleiner ist sie.

Auch andere sind betroffen

«Alles reiner Zufall», sagt Marco von Ah, Medienverantwortlicher des Schweizerischen Fussballverbandes (SFV). Und allein ist der FC St. Gallen mit diesen «Doppelspielen» nicht: Auch YB und der FC Zürich treffen in dieser Woche zweimal aufeinander.