DOPPELRUNDE: Starkes Wochenende

Die Unihockeyspieler von Waldkirch-St. Gallen verbuchen in der NLA zwei Siege gegen Zürcher Mannschaften.

Andrin Flüeler
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Waldkirchs Captain Roman Mittelholzer (rechts). (Bild: Michel Canonica)

Waldkirchs Captain Roman Mittelholzer (rechts). (Bild: Michel Canonica)

Andrin Flüeler

sport

@tagblatt.ch

Am zweiten Wochenende der Saison stand bereits eine NLA-Doppelrunde auf dem Programm des UHC Waldkirch-St. Gallen. Mit den Zürcher Teams Kloten-Bülach am Samstag zu Hause und Uster am Sonntag auswärts trafen die Ostschweizer auf zwei direkte Konkurrenten. Zweimal behielt Waldkirch-St. Gallen knapp die Oberhand und ergatterte sechs wichtige Punkte.

Geglückte Revanche

Im Frühling zerbrachen die St. Galler Playoff-Hoffnungen auswärts in der zweitletzten Runde an Kloten-Bülach. Eine Tat­sache, die viel Spannung für das Spiel in der neuen Saison versprach. Erst in der 15. Minute wurde das Score mit je einem Treffer eröffnet, ehe Kloten-Bülach in der 18. Minute erstmals in Führung ging.

Im Mitteldrittel nahm die ­Intensität zu, was sich vor allem an drei kleinen Strafen gegen die Zürcher spiegelte. Das Überzahlspiel der St. Galler funktionierte aber nicht. Trotzdem fiel in der 25. Minute der Ausgleich. In der 34. Minute erzielte Waldkirch-St. Gallen sogar das 3:2. Am Ende sicherten sich die St. Galler trotz vieler Eigenfehler mit 6:4 den ersten Saisonsieg.

Sieg über die Zeit gebracht

Das Spiel gegen Uster begann animierter. Chancen gab es auf beiden Seiten. Aber nur der Ustermer Marco Klauenbösch traf. Nach dem zweiten Drittel führte St. Gallen-Waldkirch jedoch 4:3. Auch Captain Roman Mittelholzer war erfolgreich. Im Schlussdrittel hatten zunächst die Ustermer mehr vom Spiel, was zum Ausgleich und steigenden Druck auf das Tor von Raphael Schmied führte. Da aber Chris Eschbach der nächste Torschütze war, ­standen die Zürcher wieder unter Zugzwang. Das 5:4 von Eschbach in der 54. Minute bedeutete schliesslich die Entscheidung zu Gunsten der Ostschweizer. Die Zürcher standen sich mit einem Wechselfehler auch selber im Weg. Daraufhin folgte sogar eine zweite Strafe für Uster.

Waldkirch-St. Gallen rettete den Sieg über die Zeit und sicherte sich auch gegen Uster die volle Punktzahl – und dies, obwohl die Mannschaft noch ein gutes Stück entfernt von ihrem Leistungs­maximum spielte.