Dieses Jahr blüht es in Gelb und Weiss

Es ist die Zeit zwischen den Jahreszeiten: Hin und wieder schneit es, immer häufiger jedoch setzt sich die Sonne durch. Das Team des städtischen Gartenbauamtes hat vorbereitet, was es vorbereiten konnte.

Drucken
Teilen
Peter Schläpfer Stellvertretender Leiter Gartenbauamt Stadt St. Gallen (Bild: pd)

Peter Schläpfer Stellvertretender Leiter Gartenbauamt Stadt St. Gallen (Bild: pd)

Es ist die Zeit zwischen den Jahreszeiten: Hin und wieder schneit es, immer häufiger jedoch setzt sich die Sonne durch. Das Team des städtischen Gartenbauamtes hat vorbereitet, was es vorbereiten konnte. Jetzt gilt es gemäss Werkhofleiter Peter Schläpfer den richtigen Zeitpunkt abzuwarten, um die Rabatten auf Vordermann zu bringen.

Herr Schläpfer, was tun Ihre Mitarbeiter, bis endlich Frühling ist?

Derzeit machen die Mitarbeiter noch die letzten Schnittarbeiten an Bäumen und Sträuchern. Bis nächste Woche sind sie aber auch damit fertig.

Und dann?

Es gilt abzuwarten, was das Wetter macht. Die Tulpenzwiebeln beispielsweise haben wir schon im Herbst gepflanzt. Es kommt nun darauf an, wie schnell die Vegetation vorwärts macht. Wenn es soweit ist, putzen wir die Rabatten raus und pflanzen den Wechselflor.

Was wird dieses Jahr in der Stadt blühen?

Wir pflanzen höher wachsende Blumen, etwa Tulpen und Narzissen, und für die Flächenbepflanzung nehmen wir Vergissmeinnicht und Goldlack. Dieses Jahr haben wir uns für die Farben Gelb und Weiss entschieden.

Wer entscheidet denn darüber?

Das machen jeweils der Dienststellenleiter Christoph Bücheler und ich.

Bekommen Sie Reaktionen von Anwohnern?

Ja, letztes Jahr sogar aussergewöhnlich viele. Damals wählten wir Rosa und Weiss als dominierende Farben. Das hat den Leuten offenbar sehr gefallen.

Was machen Ihre Mitarbeiter im Winter?

Sie haben beispielsweise sanierungsbedürftige Parkbänke abmontiert und in der Werkstatt wieder hergerichtet. Meistens genügt ein neuer Anstrich. In der Zeit zwischen dem Verschwinden des Schnees und den ersten Blüten reinigen sie auch die Pärke vom Restlaub und Splitter.

Was, wenn Ende März doch noch einmal der grosse Schnee kommt?

Wenn die Bäume schon ausgetrieben haben, besteht die Gefahr, dass unter der Last des Schnees Äste abbrechen. Oft können sie das Gewicht nicht mehr tragen. (rsp)

Aktuelle Nachrichten