Die Zusammenarbeit der Pfarreien wird intensiviert

Drei Mitglieder der Kirchgemeinde Arbon geben ihr Amt ab. Das Budget von 2011 von Katholisch-Arbon rechnet mit einem Rückschlag.

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Arbon/Horn. Die drei Kirchgemeinden Arbon, Steinebrunn und Horn werden ihre Kooperation verstärken und später eine Zusammenlegung prüfen. «Wir sind auf dem Weg zur Einheit», sagt Pater Henryk Walczak. Er gab diesen Hinweis auf die Frage, ob in Arbon ein Pastoralassistent gesucht werde. Laut Henryk Walczak komme für Steinebrunn ein Theologe mit Teilzeitpensum in Frage, das restliche Pensum wäre in Arbon willkommen.

Drei Rücktritte

An der katholischen Kirchgemeinde in Arbon wurde sowohl über kleine Sorgen als auch über die Zukunft der Pfarrei gesprochen. Die Aussenbeleuchtung der Kirche, der scheppernde Ton der Glocke von St. Otmar in Roggwil und die lange und willkürlich belegten Parkplätze auf kircheneigener Liegenschaft: die Kirchbürger stellten Fragen und Anträge auf Veränderung.

Max Berliat, der für die Liegenschaften der Kirchgemeinde zuständig war, tritt zurück. Und Beat Gschwend, der verantwortliche Finanzchef, gibt sein Amt kurz vor Ablauf der Amtsdauer ab. Vizepräsidentin Maria Rupflin erklärt, er habe das Pensum seiner nebenberuflichen Tätigkeiten vergrössert, andere triftige Gründe seien nicht bekannt. Anna Gschwend ist ihrem Mann gefolgt und hat ebenfalls den Rücktritt erklärt.

Mauer saniert

Die Kosten der Renovation der Kirchenbezirksmauer sind mit etwa 2000 Franken unter dem Voranschlag geblieben, trotz Steinen und Mörtel, die unter dem Verputz erstickt waren und umfangreiche Arbeiten auslösten. Von der Denkmalpflege sowie der Stadt sind Subventionen zu erwarten.

Der Voranschlag 2011 berechnet bei einem Aufwand von 2 142 470 Franken und Erträgen von 2 045 820 einen Rückschlag von 96 650 Franken. Das Budget basiert auf dem reduzierten Steuerfuss von 18 Steuerprozenten.

Der Steuerertrag wird 2011 um 70 000 Franken tiefer budgetiert als für das laufende Jahr, die Beiträge an die katholische Landeskirche werden 15 000 Franken unter dem letztjährigen Budget veranschlagt. Das Budget wurde von der Kirchgemeinde einstimmig angenommen. (hz/red.)

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