Die Wittenbacher Behörde hat es in der Hand, den Wettbewerb aktiv zu fördern und nutzen

«Wittenbach wird vernetzt», Ausgabe vom 8. September

Hans-Peter Lang Ziegeleistrasse 78, 9300 Wittenbach
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«Wittenbach wird vernetzt», Ausgabe vom 8. September

Die Gemeinde Wittenbach wird bis Ende 2019 mit Glasfaser erschlossen. Dies zur Freude schon lange auf besseren Anschluss an das weltweite Netz wartender Ortsteile Wittenbachs. Aussage dazu von Gemeindepräsident Fredi Widmer: «Ich führe das auf funktionierenden Wettbewerb zurück.» Womit Herr Widmer recht hat, denn funktionierender Wettbewerb hilft, zeitnahe gute Lösungen im Interesse der Bevölkerung zu finden. Ein Wort dazu aber im Nachgang an den Präsidenten und seinen Gemeinderat: Diese Erkenntnis gilt nicht nur für Glasfaserleitungen mit einer für die Bevölkerung sichtbaren Bautätigkeit und von dieser direkt, geschäftlich und privat erlebbaren und nutzbaren Leistungen. Dieser Erfahrung gilt es erst recht nachzuleben, wenn sie im Gegensatz zum Anschluss mit Glasfaserkabel, mit direkten finanziellen Aufwendungen der Gemeinde verbunden sind. Zum Beispiel im Zusammenhang mit Beschaffungsvorhaben von zum Beispiel neuer (Finanz-) Software, Verbandelung mit der VRSG hin oder her. Hilft Wettbewerb gemäss Fredi Widmer den Wittenbacherinnen und Wittenbachern, warum soll Wittenbach selbst den Wettbewerb nicht auch aktiv fördern und nutzen? Die Wittenbacher Behörde unter ihrem Gemeindepräsidenten Fredi Widmer hat es in der Hand, aus eigener Initiative, wenn auch nach aussen nicht sichtbar, aber dafür zum (Finanz-)Wohl der Bevölkerung, im Sinn des von ihr gepriesenen Wettbewerbs zu handeln.