Die Wirtschaft ist wichtig

Entwicklung sichert Zukunft Ausgabe vom 5. Januar 2016 Mühlegut – in jedem Fall richtig Ausgabe vom 13. Januar 2016

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Die wahren Sozialhelfer sind die Arbeitgeber. Regionale KMU und regionales Gewerbe sind das Rückgrat unseres Wohlstandes, unserer eigenen Sicherheit und unserer ureigenen Freiheit.

Ich freue mich über die positiven Berichte, dass tüchtige Unternehmer, Gewerbetreibende und Handwerker sich aktiv gegen die Probleme der Wirtschaft gestemmt haben und erfolgreich sind.

Ich habe ein Lebensmotto, das wir immer wieder vergessen: Meine grössten Lehrer sind unsere kleinsten Mitmenschen. Jedes Kleinkind lehrt es uns jeden Tag beim Laufenlernen: umfallen, aufstehen, weitermachen. Nicht aufgeben. Niemand muss es den Kindern beibringen. Es ist ein Urprinzip der Natur, des Lebens und somit auch der Menschen. Umfallen, aufstehen, weitermachen. Lernen Sie von den Kindern und wenden Sie es an, dreimal, zehnmal, immer wieder. Es ist einfach, effektiv und erfolgreich in vielen Situationen anwendbar.

Das tun diese Firmen: Nicht aufgeben. Durch dauernde Innovation von neuen Technologien, Produkten und Märkten und durch Effizienzgewinn werden Voraussetzungen geschaffen, um Investitionen zu tätigen und sichere Arbeitsplätze zu halten und zu schaffen. Und das ist für die Region Rorschach und jede andere Region lebenswichtig. Behindern wir Unternehmen und Gewerbetreibende nicht durch unnötige Regulierungen, neue Gesetze, Vorschriften und Verbote. Helfen wir ihnen. Es ist unsere Zeit und unsere Chance, denn wir leben von der Wirtschaft.

David Hüttenmoser, Felsenbergstrasse 8, 9400 Rorschach

Ortsbürgergemeinde will Landkauf nicht

Die Lösung «Mühlegut» ist hübsch visualisiert und wird nun immer wieder präsentiert. Fakt ist aber, dass die Ortsbürgergemeinde offensichtlich dem Landkauf/-abtausch nicht zustimmt und nicht verhandlungsbereit ist. Das kann nicht die Lösung sein. Dem ginge ein jahrelanger Rechtsstreit voraus und der Verkehrskollaps ist vorprogrammiert.

Ich kann nicht glauben, dass die beiden Goldacher Gemeinden nicht persönlich miteinander, sondern über die Presse kommunizieren. Einer zerstrittenen Partnerschaft empfiehlt man in solchen Fällen, externe Hilfe zu holen. Bevorzugt ein Mentor und nicht eine Werbeagentur. Die Fronten sind verhärtet und offensichtlich herrscht Funkstille zwischen Ortsgemeinde und Politischer Gemeinde. Nun braucht es die Bereitschaft beider Seiten für konstruktive Gespräche. Wir Goldacher wollen nicht weitere zehn Jahre auf eine Lösung unseres Verkehrsproblems warten.

Kathrin Michel, Buchenstrasse 11, 9403 Goldach

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