Die Wiese nimmt die nächste Hürde

Gegen das Baugesuch zur Gestaltung des Museumsparks im Neudorf sind keine Einsprachen eingegangen. Das Bauprojekt direkt über dem Tunnel der Stadtautobahn ist damit auf gutem Weg.

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Beim Naturmuseum im Neudorf entsteht ein neuer Park. Die Visiere für die zwei Vogelgehege stehen schon. (Bild: Eva Ammann)

Beim Naturmuseum im Neudorf entsteht ein neuer Park. Die Visiere für die zwei Vogelgehege stehen schon. (Bild: Eva Ammann)

Der geplante Park des neuen Naturmuseums scheint unbestritten. Das Baugesuch lag kürzlich öffentlich auf, bis zum 1. Februar lief die Einsprachefrist. Gemäss Pierre Brahimi vom städtischen Amt für Baubewilligungen sind keine Einsprachen gegen das Projekt eingegangen. Dritte haben also nichts gegen den Museumspark einzuwenden.

Die Baubewilligung ist noch nicht erteilt, noch laufen laut Brahimi interne Abklärungen mit den involvierten Stellen und Behörden. Doch man sei kurz vor dem Abschluss, und der Museumspark ist somit auf gutem Weg. Das ist nicht selbstverständlich, denn eigentlich hätte der Park schon im November fertig sein sollen, pünktlich zur Eröffnung des Naturmuseums. Doch die ursprünglichen Gartenpläne liessen sich plötzlich nicht mehr umsetzen, weil das Bundesamt für Strassen in der Bauphase die Vorschriften verschärfte.

Zwei Gehege und ein Wasserspiel

Die Wiese zwischen der Kirche St. Maria Neudorf und dem Museum liegt direkt über dem Tunnel der Stadtautobahn. Eigentümer des Grundstücks ist der Bund, und dieser bestimmt, was auf der Wiese gebaut werden darf und was nicht. Massive Bäume, Gewässer und schweres Baugerät sind auf dem heiklen Areal tabu.

Geplant ist nun ein mit Sträuchern, Blumen und Gräsern bewachsener Park, der den Museumsbesucher zu einer Entdeckungsreise einlädt. In zwei Gehegen werden Wild- und Singvögel ausgewildert, nahe der Kirche plätschert ein Wasserspiel, und das Museumscafés erhält eine Terrasse.

Roger Berhalter

roger.berhalter@tagblatt.ch