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«Die Wiese ist nicht umsonst eine Grünzone»

Das Quartier Riethüsli will auf der Wiese gegenüber der Gewerbeschule ein Alterswohnheim bauen. Der Sachverständigenrat hält den Ort aber für ungeeignet. Gundula Zach, Präsidentin des Gremiums, erklärt, weshalb.

Ist es eine sinnvolle Verdichtung oder muss die Wiese geschützt bleiben? Diese Frage beschäftigt das Quartier Riethüsli. Seit über neun Jahren wollen die Quartierbewohner nämlich ein Alterswohnheim auf der Wiese gegenüber der Gewerbeschule bauen. Weil die Grünfläche zuerst umgezont werden muss, wurde der Sachverständigenrat angerufen. Das dreiköpfige Gremium aus Bauexperten hat nun von einer Umzonung abgeraten (Tagblatt vom 29. Mai). Auf Anfrage informiert Präsidentin Gundula Zach über die Details, die zu dieser Empfehlung geführt haben.

Verdichtet bauen heisst…

Zusammen mit den Architekten Franz Romero und Felix Wettstein kommt sie zum Schluss, dass die Wiese als «Ausläufer des Bernegghügels» eine wichtige topographische Funktion einnimmt. «Sie wurde nicht umsonst als Grünzone geschützt», sagt Zach. Die Parzelle sei Bestandteil einer wichtigen Gliederung des Siedlungsraums. Ausserdem erschwerten die anspruchsvollen Grundstücksformen zweckmässiges Bauen. Die Riethüsler ihrerseits sehen eine allfällige Überbauung direkt an der Endhaltestelle Riethüsli als sinnvolle Verdichtung. Gundula Zach hält entgegen, dass es eben genau zum verdichteten Bauen gehöre, solche Grünflächen freizuhalten.

Verhandlungen laufen noch

Gundula Zach betont, dass es dem Sachverständigenrat nicht darum gehe, etwas zu verhindern. Doch aufgrund der wichtigen topographischen Lage der Wiese rät das Gremium von einer Umzonung in eine Zone für öffentliche Bauten ab. Dem Stadtrat liegt zurzeit ein Umzonungsgesuch vor. Ihm steht es frei, in welcher Weise er die Empfehlungen des Sachverständigenrates in seinem Entscheid berücksichtigt. Die Verhandlungen mit dem Bauherrn, der Christlichsozialen Wohnbaugenossenschaft, sind jedenfalls noch im Gange. (ses)

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