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Die Wawuschels meistern ihr erstes Abenteuer

Lautstarke Explosionen, ein stinkender Bösewicht und gefährliche Zaubersprüche: Das erwartet die Zuschauer im neuen Stück des Märlitheaters Rorschach. An der Premiere im Stadthofsaal Rorschach begeisterte der Theaterverein gross und klein.
Franca Hess
Der letzte Mamoffel (links) sorgt für Angst und Ärger in der Welt der Wawuschels. Der Drache ist ihr treuer Beschützer. (Bild: Franca Hess)

Der letzte Mamoffel (links) sorgt für Angst und Ärger in der Welt der Wawuschels. Der Drache ist ihr treuer Beschützer. (Bild: Franca Hess)

«En Wawuschel isch kein Zwerg und au kein Zazischel, Korks oder Kirks und scho gar nöd en Mamoffel. En Wawuschel isch en Wawuschel», so einfach ist das. Am Sonntag feierte das Märlitheater Rorschach mit seinem Stück «Die Wawuschels mit den grünen Haaren» Premiere.

Der Stadthofsaal ist bis auf den letzten Platz besetzt. Die vorderen Reihen sind für die kleinen Zuschauer reserviert, die ungeduldig auf die Wawuschels warten. Es herrscht ein reges Treiben, bis sich der Saal plötzlich verdunkelt. Ernst Wäspe erscheint hinten im Raum, spielt sein selbst komponiertes Wawuschellied auf dem Akkordeon und tanzt sich durchs Publikum zur Bühne. Die Kinder verstummen und tauchen völlig ins Abenteuer der Wawuschels ein.

Die Wawuschels mit ihren leuchtend grünen Haaren leben in einer Berghöhle. Plötzlich stören heftige Erschütterungen das beschauliche Leben der Wawuschelfamilie. Einmal zerspringt gar der Herd und die Wawuschelmutter kann die heissgeliebte Marmelade nicht mehr kochen. Wenn sich doch nur einer der Wawuschels aufs Lesen verstünde, dann könnte das Zauberbuch helfen. Wischel und Wuschel, die Wawuschelkinder, machen sich auf, um der Ursache dieser Beben auf den Grund zu gehen. Ein Abenteuer beginnt, in dem sie gefährlichen Zazischeln begegnen, den Kirksen und Korksen als Lampe dienen, in der Menschenwelt eine Leselektion bekommen und sich dem bösen letzten Mamoffel stellen müssen.

Grosse und kleine Schauspieler mit Talent

Hier und dort hört man die Kleinen die Szenerie kommentieren, manche fürchten sich vor dem bösen Mamoffel, andere entlarven die Tricks der Schauspieler und viele greifen nach der Rauchwolke, die sich nach einer Explosion im Publikum ausbreitet.

Authentisch, mit viel Leidenschaft und Witz verkörpern die Märlifrauen ihre Figuren und sorgen für viel Gelächter im Publikum. Auch die kleinen Schauspieler glänzen in ihren Rollen und haben sichtlich Spass im Rampenlicht.

Einmal kurz drehen, schieben, wenden und schon ist man in einer neuen Welt. Die Kulisse besteht lediglich aus zwei beweglichen Quadern mit verschieden bemalten Seiten, sehr simpel aber mit grosser Wirkung. Die witzigen Kostüme, die leuchtenden Perücken und die raffinierte Kulisse schaffen eine schöne «Märliwelt», die zum Eintauchen einlädt. Eine gelungene Premiere, die mit grossem Applaus, strahlenden Kindergesichtern und viel Lob belohnt wurde.

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