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«Die Verkehrsregeln gelten für alle»

Die Stadtpolizei hat Ende der letzten Woche bei einer Kontrolle in einer Stunde 24 Bussen an Velofahrer verteilt. Roman Kohler von der Stadtpolizei kommentiert diese hohe Zahl.
Roman Kohler Sprecher Stadtpolizei St. Gallen (Bild: pd)

Roman Kohler Sprecher Stadtpolizei St. Gallen (Bild: pd)

Die Stadtpolizei hat Ende der letzten Woche bei einer Kontrolle in einer Stunde 24 Bussen an Velofahrer verteilt. Roman Kohler von der Stadtpolizei kommentiert diese hohe Zahl.

Herr Kohler, die Stadtpolizei hat am vergangenen Freitagmorgen gezielt Velofahrer kontrolliert. Aus welchem Anlass?

Wir können jeweils nicht Velo- und Autofahrer gleichzeitig kontrollieren. Wir haben uns diesmal bewusst auf Velofahrer konzentriert.

Innert einer Stunde hat die Polizei 24 Bussen verteilt. Eine aussergewöhnlich hohe Zahl?

Das kann ich so nicht bestätigen. Aber es zeigt, dass es richtig war, zu jener Zeit an jenen Orten zu kontrollieren.

Vielleicht zeigt es aber auch, dass sich Velofahrer nicht gerne an Verkehrsregeln halten?

Das würde ich so ebenfalls nicht sagen. Es geht auch nicht darum zu urteilen. Entscheidend ist dies: Ob Velo- oder Autofahrer – die Verkehrsregeln gelten für alle.

Weshalb waren Sie in der Multergasse und am Brühltor präsent?

Wir kontrollieren an Orten, für die wir schon Meldungen erhalten haben oder an denen es immer wieder Unfälle gibt.

21 von 24 Bussen betrafen das Missachten eines Rotlichts oder der Signalisation «Einfahrt verboten». Wie hoch ist so eine Busse?

Wer verbotenerweise eine Einbahnstrasse mit dem Velo befährt, zahlt 30 Franken. Ein Rotlicht zu missachten, kostet 60 Franken.

Die Stadtpolizei hat auch einen angetrunkenen E-Bike-Fahrer aus dem Verkehr gezogen. Mit welchen Konsequenzen muss er rechnen?

Der Mann hatte über 0,5 Promille Alkohol im Blut. Wir haben ihn bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. Hier verfahren wir bei Velofahrern gleich wie bei Autofahrern. (rbe)

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