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«Die Telefonkabinen sind ein Stück Schweizer Tradition»

Umfrage
Text: Raphaela Roth

Heutzutage braucht die Telefonkabinen praktisch niemand mehr. Es besitzen ja alle ein Mobiltelefon. Dass Freiwillige etwas aus der Telefonkabine machen können, ist sinnvoll. Eine Büchertauschbörse wäre sicherlich nicht schlecht für die Leute, die gerne lesen. Aber eine nostalgische Verbindung zur Telefonkabine habe ich nicht.

In Rorschach gibt es auch eine Telefonkabine für Bücher. Aber dass man so etwas auch bei uns plant, wusste ich nicht. Ich finde es aber nicht sinnvoll. So eine Telefonkabine ist doch viel zu klein! Auch zum Telefonieren nützt die Kabine praktisch niemandem mehr etwas. Solange der Unterhalt nicht allzu viel kostet, sollte man die Kabine einfach da lassen, wo sie ist.

Ich wusste ehrlich gesagt gar nicht, wo die Telefonkabine steht. Die Kabinen braucht man ja nicht mehr. Aber es ist gut, wenn man sie noch für Kunstprojekte oder anderes nutzen kann. Ich selber würde aber zum Beispiel eine Büchertauschbörse nicht nutzen. Früher waren die Telefonkabinen normal – das gibt einem schon ein nostalgisches Gefühl.

Ich wusste gar nicht, dass man die Telefonkabine für andere Projekte nutzen kann. Aber das ist sicher eine gute Sache. Es gibt einige gute Ideen. Eine Büchertauschbörse zum Beispiel bringt manchen Leuten etwas. Ich denke, praktisch niemand telefoniert heute noch in einer Telefonkabine. Es besitzt doch fast jeder ein Smartphone.

Davon habe ich gelesen, das stand ja gross im Gemeindeblatt. Es stört mich nicht, wenn die Telefonkabine wegkommt. Aber es stört mich auch nicht, wenn noch etwas aus ihr gemacht wird. Eine Büchertauschbörse wäre sinnvoll; besser tauschen als entsorgen. Eine Tauschbörse gibt es aber schon. Im Prinzip spielt es mir keine Rolle, was damit geschieht.

Wittenbach Die Swisscom entfernt Telefonkabinen fortlaufend, da diese ab Januar nicht mehr zur Grundversorgung gehören. Die alten Kabinen stellt die Swisscom den Gemeinden für eigene Projekte gratis zur Verfügung. So auch die Telefonkabine in Wittenbach bei der Alten Post Kronbühl. Im «Gemeindepuls» wurde die Bevölkerung darauf aufmerksam gemacht, dass kreative Köpfe in der Kabine eine Büchertauschbörse oder Ähnliches einrichten können. Freiwillige sollten sich bis Februar 2018 bei der Bauverwaltung melden. Einige Leute auf Wittenbachs Strassen finden das eine sinnvolle Idee.

Text: Raphaela Roth

Bilder: Leonardo Da Riz

Ich finde es gut, dass zum Beispiel junge Leute mit der Telefonkabine die Möglichkeit haben, Projekte zu verwirklichen. Eigentlich hat so eine Kabine schon etwas Nostalgisches an sich. Ich denke, dass sich mit der Zeit alles weiterentwickelt. Das ist zwar schade, aber normal. Besser eine Umnutzung, als dass die Telefonkabine ganz verschwindet.

Kreative Köpfe gibt es in der Gemeinde sicherlich, aber ich bin eher keiner davon. Ich fände es aber sehr gut, wenn man aus der Telefonkabine noch etwas machen könnte. Früher habe ich auch noch in der Telefonkabine telefoniert, aber heute hat ja jeder ein Natel. Wobei ich in den Ferien auch schon froh war, wenn es eine Telefonkabine hatte.

Ehrlich gesagt wusste ich gar nicht, dass wir in Wittenbach eine Telefonkabine haben. Heute braucht man die nicht mehr; alle haben ein Natel und sind gut vernetzt. Auch den älteren Generationen bringt die Telefonkabine nicht viel, weil sie ihnen schon zu modern und futuristisch ist. Aber die Büchertauschbörse würde ich auch nutzen, weil ich selber gerne lese.

Davon wusste ich gar nichts. Aber ich persönlich finde die Idee cool. Wenn es das bei uns gäbe, würde ich die Büchertauschbörse nutzen. Das ist sicher eine gute Sache. Es ist schon schade, wenn die Telefonkabinen verschwinden. Sie sind auch ein Stück Schweizer Tradition. Es wäre ja auch schade, wenn die roten Kabinen in England verschwänden..

Margrit Trunz, 71

Rentnerin, Wittenbach

Rahel Geisser, 21

Studentin, St. Gallen

Aron Zarowski, 19

Lehrling, Wittenbach

Silvia Blum, 72

Rentnerin, Wittenbach

Hans Fritsche, 65

Rentner, Wittenbach

Alfred Kneubühl, 71

Rentner, Wittenbach

Liselotte Marthaler, 64

Rentnerin, Wittenbach

Leon Van Dam, 16

Lehrling, Gais

Jaqueline Manser, 49

Krankenschwester, Wittenbach

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