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Die SVP ist die grosse Verliererin

Die beiden SVP-Vertreter Marcel Toeltl und Denise Looser haben in St. Margrethen weder den Sprung in den Gemeinderat noch in den Schulrat geschafft.
Susi Miara

Bereits zum zweitenmal kandidierte Marcel Toeltl für den Gemeinderat in St. Margrethen. Mit 358 Stimmen erreichte er nicht einmal das absolute Mehr. Marcel Toeltl ist ratlos: «Vor vier Jahren war ich im Dorf noch nicht so bekannt. Diesmal habe ich mir etwas mehr erhofft.» Ob dies mit den Rassismusvorwürfen und der Gerichtsverhandlung etwas zu tun hat, wisse er nicht. «Ich wurde schliesslich freigesprochen», sagt er. Sicher ist, dass die SVP in der Gemeindepolitik auch gerne mitreden würde. «Im Vorstand werden wir dieses Resultat analysieren.» Ähnlich erging es seiner Parteikollegin, Denise Looser (SVP). Sie kandidierte als Schulratsmitglied. Das absolute Mehr erreicht auch sie nicht und erzielt mit gerade 318 Stimmen das schlechteste Resultat. Peter Staub (FDP) schaffte hingegen die Wahl mit dem zweitbesten Resultat und ist neu Mitglied des Gemeinderates. Überraschend war auch das Resultat von Andreas Trösch. Der Parteilose stellte sich ohne Unterstützung einer Partei allein zur Wahl und erreicht mit 497 Stimmen knapp das absolute Mehr. Alle Bisherigen, Peter Haas (FDP), Bruno Zoller (CVP), Darina Lechner-Oswald (FDP) und Jacqueline Stäbler (SP) wurde wiedergewählt. Ein ausgezeichnetes Ergebnis erreichte auch Gemeindepräsident Reto Friedauer (parteilos). Er erhielt 847 der 882 gültigen Stimmen. In der Geschäftsprüfungskommission mussten drei Mitglieder ersetzt werden. Neu in der GPK sind Markus Auer (CVP), Roman Camenisch (CVP) und Armin Hanselmann (SP). Gewählt wurden auch die Bisherigen, Martin Müller (FDP) und Hanspeter Künzler (FDP). Unbestritten war die Wahl des Schulratspräsidenten. Roger Trösch erhielt 747 der 786 gültigen Stimmen. In die GPK wurden alle fünf Kandidierenden (davon drei Neue) gewählt.

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