Die Stadt St. Gallen auf dem Weg zur grünen Wirtschaft

Am 25. September stimmen wir auch über die eidgenössische Initiative für eine grüne Wirtschaft ab. Mittlerweile behauptet zum Glück keine Partei mehr ernsthaft, dass ökologische Nachhaltigkeit unwichtig sei und wir einfach so weitermachen könnten wie bisher.

Basil Oberholzer Stadtparlamentarier Junge Grüne Iddastrasse 33, 9008 St. Gallen
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Am 25. September stimmen wir auch über die eidgenössische Initiative für eine grüne Wirtschaft ab. Mittlerweile behauptet zum Glück keine Partei mehr ernsthaft, dass ökologische Nachhaltigkeit unwichtig sei und wir einfach so weitermachen könnten wie bisher. Dennoch weicht die Kampagne gegen die grüne Wirtschaft der eigentlichen Grundsatzfrage aus, indem sie jede notwendige politische Massnahme mit «Zwang» etikettiert.

In der Stadt St. Gallen sind wir da ein bisschen weiter. Wir haben ein Energiekonzept sowie ein Mobilitätskonzept. Die Idee dahinter ist analog zur grünen Wirtschaft auf nationaler Ebene: Man setzt Ziele, um den Energie- und Ressourcenverbrauch sowie den CO2-Ausstoss zu senken, und wählt ein Instrumentarium möglicher Massnahmen. Dass die Ziele nicht von alleine erreicht werden, sondern dass es politische Entscheide, Planung und Eingriffe braucht, ist beim Energiekonzept Konsens. Es wird Zeit, dass sich der Rest der Schweiz auf den gleichen Weg macht wie St. Gallen und andere Städte.