Die Stadt musikalisch aufwerten

Morgen beginnt die Sommereventreihe «Rorschach – da isch Musig». Sieben Restaurants warten mit fetzigen Livekonzerten auf. Die Organisation wird neu durch einen Verein geregelt.

Res Lerch
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Reto Labhart Initiant der Konzertreihe (Bild: res)

Reto Labhart Initiant der Konzertreihe (Bild: res)

RORSCHACH. Bereits zum sechsten Mal wird diese Livekonzertreihe in Rorschach angeboten. Initiant ist Reto Labhart, der seit über acht Jahren die Münzhofbar führt und dort viele Konzerte veranstaltet. «Im Grundsatz geht es mir darum, dass ich als Gastronom versuche, meinen Teil für eine attraktive Stadt zu leisten», so Reto Labhart, der mit seiner Idee auch bei anderen Restaurationsbetrieben auf offene Ohren stiess.

«Angefangen hat alles im kleinen Rahmen. Bis heute hat es sich so weit entwickelt, dass wir den Verein <Rorschach – da isch Musig> gegründet haben. Ziel des Vereins ist nicht nur die Durchführung dieser Sommereventreihe, sondern auch, eine Anlaufstelle für eine Form von Konzertkoordination und Plattform anzubieten», sagt Labhart. Ihm ist aufgefallen, dass in Rorschach viele Konzerte angeboten werden, die teils auf denselben Tag festgelegt sind und sich somit konkurrenzieren. «Da könnten wir terminlich wahrscheinlich ein breiteres Zeitfenster schaffen, was wiederum das musikalische Angebot in der Stadt attraktiver macht und letztlich für alle mehr Nutzen bringt», ist er überzeugt.

Sieben Livekonzerte

Morgen Donnerstag geht der erste von sieben Events über die Bühne. Involviert sind folgende Rorschacher Restaurants: Münzhofbar (dort treten Southmade auf), Töggi «inside» (mit den Crazy Comets), Treppenhaus (Tomorrow Tulip), Schweizerhof (Flip-chair), Tres Amigos (Dawn Driven), Piccola Enoteca (Hartmann & Suter) und die Baja Beach Bar (Just Two). Der Verein «Rorschach – da isch Musig» übernimmt die Planung und Werbung für die Anlässe. Für die Organisation und Durchführung der Konzerte wie auch für die Einhaltung der Rahmenbedingungen der Stadt sind die Gastwirte aber selber verantwortlich. «Wir möchten von Beginn weg den Gastronomen die nötige betriebswirtschaftliche Autonomie gewähren und ihnen nicht in die Betriebsabläufe greifen», so Reto Labhart.

In Bewegung setzen

Die Idee ist, dass die Besucher möglichst viele Auftritte sehen. «Wir würden es sehr begrüssen, wenn die Gäste <uf dä Gass> unterwegs sind, die Konzerte hören und so auch ein Lokal betreten, in dem man vorher noch nicht war. Wenn wir das erreichen, sind wir sehr zufrieden», hofft Labhart, der ein Stossgebet zum Himmel macht – damit das Wetter mitspielt. «Konzerte auf Rorschachs Gassen finden wenn möglich im Freien statt, aber auch die verregneten Anlässe waren zumindest stimmungsmässig toll.» Die nächsten Anlässe finden am Donnerstag, 25. Juni, am Freitag, 31. Juli und am Donnerstag, 27. August, statt.

www.rorschach-daischmusig.ch