Die Stadt ist ausgebucht

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Hotellerie Nächste Woche geht’s los: Am Freitag, 17. November, wischen die besten europäischen Mannschaften um Ruhm und Ehre. Mehrere Dutzend Mannschaften, Schiedsrichter, Statistiker, Fernsehteams und viele Helfer werden zu diesen Wettkämpfen erwartet und müssen auch irgendwo untergebracht werden. Für die Hotels in der Stadt und in der Region sind diese Spiele ein Segen. Praktisch alle Hotels sind vom 17. bis 25. November ausgebucht. Wer jetzt noch sucht, muss entweder tief in die Tasche greifen oder gleich in die Region bis an den Bodensee ausweichen. Und es gibt immer noch Leute, die ein Zimmer suchen, wie Marco Battilana, OK-Präsident der Curling-EM, weiss. «Wir bekommen immer noch Anfragen von Gästen oder einzelnen Mitgliedern von TV-Crews, wo sie noch eine Unterkunft finden.» Das Organisationskomitee hat hier eine Vermittlungsfunktion übernommen. Mit einigen Hotels, namentlich dem «One66», dem «Newstar», dem «Einstein», dem «Säntis­park» und dem Reka-Feriendorf in Urnäsch, sind die Veranstalter eine Partnerschaft eingegangen. Entsprechend sind diese Unterkünfte komplett oder beinahe ausgebucht. «Gerade die Ferienwohnungen in Urnäsch sind bei Sportlern beliebt. Denn dort haben sie die Möglichkeit, selbst zu kochen.» Die Verbandsspitze sei im Hotel Einstein einquartiert. TV-Crews und «Offizielle» sind gemäss Battilana im «One66» oder im «Newstar» untergekommen.

Viele hätten aber auch auf eigene Faust gesucht. Gemäss Battilana hätten auch einige Gruppen über AirB&B eine Wohnung gemietet. Ein Blick auf die Webseite, auf der Private ihre Wohnungen und Häuser zur temporären Nutzung anbieten, zeigt: Über AirB&B gibt es noch freie Angebote in der Stadt, für Einzelpersonen und Gruppen.

Der November ist generell ein starker Monat

Die Hotels geniessen jedoch nicht nur aufgrund der Curling-EM eine hohe Auslastung. Generell ist der November für die Hotels der Stadt ein guter Monat. Grund sind diverse Messen und Kongresse, die vor allem Business-Touristen in die Stadt bringen. Der Messeherbst beginnt jeweils mit der Olma und endet mit der Adventszeit. In dieser Zeit profitieren Hotels von Geschäftsreisenden.

Elisabeth Reisp

elisabeth.reisp

@tagblatt.ch