Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Die Stadt grüner gestalten

Die Grünen der Stadt und Region St. Gallen haben 38 Kandidatinnen und Kandidaten für das Stadtparlament nominiert. Ihr Ziel: Die Fraktionsstärke halten und ausbauen. Wie sie das schaffen will, erklärte die Partei am Wochenende.
Claudia Schmid
Die Grünen der Stadt mit Präsidentin Catherine Buchmann (stehend) an der Nominationsversammlung. (Bild: Coralie Wenger)

Die Grünen der Stadt mit Präsidentin Catherine Buchmann (stehend) an der Nominationsversammlung. (Bild: Coralie Wenger)

«Biodiversität ist für die Grünen nicht bloss ein saisonales Schlagwort. Auch die Liste unserer Kandidatinnen und Kandidaten ist entsprechend», erklärte Catherine Buchmann, Präsidentin der Grünen Stadt und Region St. Gallen, am Samstag im GBS-Schulhaus an der Kirchgasse. Leute verschiedenen Alters hätten sich zur Kandidatur für das Stadtparlament entschlossen. Vielfältig seien der berufliche Hintergrund und die Herkunft aus verschiedenen Weltreligionen. «Alle haben sich zusammengefunden, um gemeinsam das Leben in der Stadt im grünen Ring grüner zu gestalten.»

Für echte Fussgängerzonen

Catherine Buchmann stellte an der Nominationsversammlung einige Themen vor, welche die Grünen im Wahlkampf besonders hervorheben wollen. Als erstes nannte sie die Stichworte «Verkehr» und «Gestaltung der Stadträume». Die Grünen setzten sich dafür ein, dass vielfältigen Bedürfnissen Raum gegeben werde. Jedoch hätten Autos in Fussgängerzonen und im Naturschutzgebiet nichts verloren. «Begegnungszone heisst für uns nicht, dass Kinderwagen und Offroader sich begegnen sollen.»

Im Zentrum brauche es ein Angebot an Geschäften, Lädeli, Restaurants und Cafés, die von echten Fussgängerzonen profitierten. Gleichzeitig müsse es auch Raum für Kinder, Junge, Alte, Singles und Familien geben, die sich einfach so in der Stadt wohl fühlen wollten. «Das Festefeiern gehört ebenfalls dazu. Dies muss aber ohne 100 Dezibel, Alkohol zum Umfallen und Abfallberge möglich sein. Gefragt ist Phantasie und Lebenslust.» Die Anliegen der Bereiche Naturschutz, Landwirtschaft und Naherholung deckten sich nicht immer, doch seien den Grünen alle drei wichtig.

Gleichstellung leben

Mit der Kandidatenliste für das Stadtparlament seien die Grünen prädestiniert, Gemeinsamkeiten zwischen der Schweizer Bevölkerung und den Zugewanderten aufzubauen und damit auch Vorurteile abzubauen, betonte Catherine Buchmann. Vielfalt sei auch die Lösung für die Energiewende, für deren konkrete Umsetzung die Grünen einige Modelle kennen würden. Zudem zeige die Kandidatenliste, dass Frauen und Männer die Gleichstellung gemeinsam und nicht gegeneinander lebten.

Zwischen 25 und 70 Jahre alt

Franziska Wenk, zurzeit Präsidentin des Stadtparlaments, stellte die Kandidierenden der Grünen vor. Sie selber wird nicht mehr bei den Wahlen antreten, da sie den Wohnort wechselt. Somit kandidieren die drei bisherigen Thomas Schwager, Cécile Federer und Robert Furrer sowie weitere 21 Frauen und 14 Männer.

Mit Jahrgang 1987 ist Verkäuferin Medine Kurt die jüngste Kandidatin der Grünen, Stadtparlamentarierin Cécile Federer mit Jahrgang 1941 die älteste auf der Liste. Die Berufsvielfalt reicht vom Amtsvormund über die Chemikerin bis zum Konstrukteur, zur Musikpädagogin, zum Umweltberater und zur Waldkindergärtnerin. Unter den 38 Frauen und Männern sind zudem einige Kandidierende mit Migrationshintergrund zu finden.

Stolz auf die letzten Wahlen

In seiner Zeit im Stadtparlament habe er drei Ereignisse erlebt, die ihn besonders gefreut hätten, vermerkte Fraktionspräsident Thomas Schwager. Mit Stolz erfüllt habe ihn zum einen, dass die Grünen zusammen mit den Jungen Grünen bei den letzten Wahlen fünf Sitze gewonnen und damit Fraktionsstärke erreicht hätten.

Der zweite Höhepunkt sei Anfang Jahr die Wahl von Franziska Wenk zur höchsten St. Gallerin gewesen. Und nun freue er sich riesig über die Wahlliste mit 30 engagierten Frauen und Männern.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.