«Die Stadt erträgt eine dritte Bank»

Der Leiter der Raiffeisenbank Rorschacherberg-Thal orientierte an der Hauptversammlung der freisinnig-demokratischen Stadtpartei über die Gründe, nach Rorschach zu kommen.

Peter Beerli
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Rorschach. Schon 2005, als sich die Raiffeisenbanken von Rorschacherberg, Staad und Thal zur Raiffeisenbank Rorschacherberg-Thal zusammenschlossen, sei es Ziel gewesen, sich Richtung Rorschach auszuweiten. Gesamtschweizerisch habe Raiffeisen, welche einst die Bank der Dörfer gewesen sei, in den letzten Jahren auch in städtischen Agglomerationen Geschäftsstellen eröffnet.

Neue Offenheit festgestellt

Weil die Rorschacher Behördenseite eine neue Offenheit der Raiffeisenbank gegenüber zeigen und weil man an den Aufwärtstrend der Stadt, in welcher sich Raiffeisen auch durch Events bekannt gemacht hat, glaube, soll die Vision im Jahre 2012 Wirklichkeit werden. Dann könne sich Raiffeisen als ernstzunehmender Partner dem Konkurrenzkampf stellen und beweisen, dass Rorschach auch eine dritte Bank erträgt.

Die Raiffeisenbank will in zwei Jahren in der Nähe von Pfarrkirche, Rathaus und Polizeiposten ihre Geschäftsstelle im viergeschossigen Geschäftshaus «Seehof» eröffnen. In diesem finden sich auch Platz für stilles Gewerbe und Parkplätze. Die Bank investiert dafür zehn Millionen Franken und schafft fünfzehn bis sechzehn neue Arbeitsstellen.

Serie: «Auf Rorschach bauen»

Andreas Eberhard orientierte an der Hauptversammlung der freisinnig-demokratischen Stadtpartei in der «Kornhaus-Stube».

Präsident Jan-Thilo Hippmann berichtete von einem Parteijahr, welches schweizweit mit der Diskussion um Bankgeheimnis und Minarettverbot ein turbulentes, aber regional ruhiges gewesen war. Zur Ehrenrettung des umstrittenen Bundesrates Hans-Rudolf Merz erinnerte Hippmann, dass es diesem als einzigem Finanzminister dieser Zeit gelinge, Schulden abzubauen.

Inskünftig will die Stadtpartei im Rhythmus von drei Monaten in öffentlichen Veranstaltungen auf bauliche Veränderungen in der Stadt aufmerksam machen. Die von Erich Lowiner geführte Kasse schloss mit einem Gewinn. Die Mandatsträger der Partei, Kantonsrat Jürg Bereuter, die Stadträte Ronnie Ambauen, Rolf Deubelbeiss und Schulrätin Nelly Bischof orientierten über ihre Tätigkeit und zeigten, dass sie allesamt eine immense Arbeit zum Wohle von Stadt und Region leisten.