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Die SP will einen Sitz mehr

Die SP-Kreispartei St. Gallen-Gossau hat am Donnerstagabend 29 Kandidatinnen und Kandidaten für die Kantonsratswahlen nominiert sowie einen neuen Präsidenten gewählt. Das Ziel für den kommenden Februar: Die bisherigen sieben Sitze halten – und einen dazugewinnen.
Roger Berhalter
Bald im Wahlkampf: Die Kandidatinnen und Kandidaten der SP-Kreispartei St. Gallen-Gossau sind bereit für die Kantonsratswahlen. (Bild: Urs Bucher)

Bald im Wahlkampf: Die Kandidatinnen und Kandidaten der SP-Kreispartei St. Gallen-Gossau sind bereit für die Kantonsratswahlen. (Bild: Urs Bucher)

Florian Kobler, der frischgewählte Präsident der SP-Kreispartei St. Gallen-Gossau, gibt sich an der Nominationsversammlung gutgelaunt: «Als Gossauer SPler ist es schön, einmal vor so vielen SPlern zu reden», sagt der 37-Jährige in Anspielung auf seine Tätigkeit im Gossauer Stadtparlament, wo er zusammen mit nur zwei Kollegen die Partei vertritt (siehe Zweittext). Im Sitzungszimmer in der Fachhochschule gibt der neue Präsident an diesem Donnerstagabend das Ziel für die kommenden Kantonsratswahlen vor: «Unser Ziel ist zu gewinnen. Wir wollen die bisherigen Sitze halten und einen Sitz dazugewinnen. Ich bin positiv, dass uns das gelingen wird.»

Zwei Sitze werden frei

29 Kandidatinnen und Kandidaten schickt die SP-Kreispartei auf einer Liste ins Rennen (siehe Kasten). Einerseits die fünf Bisherigen: Bettina Surber, Ruedi Blumer, Karl Bürki, Etrit Hasler und Max Lemmenmeier. Anderseits 24 neue Kandidierende, die sich an der Nominationsversammlung kurz vorstellten. Anschliessend wurden sie von der Versammlung einstimmig ins Wahlrennen geschickt.

Auf die nächste Legislatur werden zwei Kantonsratssitze der SP frei. Anita Blöchliger und Agnes Haag treten beide nicht mehr an, und Kantonsratskollege Ruedi Blumer verabschiedete beide an der Nominationsversammlung. Einerseits Anita Blöchliger, die «stolze 17 Jahre» im Kantonsrat sass und sich dort mit gut 20 Vorstössen vor allem für Bildungsthemen eingesetzt habe. Anderseits Agnes Haag, die sechs Jahre lang «sehr engagiert im Parlament unterwegs gewesen» sei und sich als Gesundheitsfachfrau der Fraktion profiliert habe. Blumer dankte beiden für ihren Einsatz.

Die SP-Kreispartei tritt mit einer Liste zu den Kantonsratswahlen an. Wie diese zu gestalten sei, darüber gingen die Meinungen an der Nominationsversammlung auseinander. Der Parteivorstand beantragte folgende Reihenfolge der 29 Listenplätze: Zuerst die Bisherigen in alphabetischer Reihenfolge (mit Bettina Surber als Frau an erster Stelle), danach die neuen Frauen und schliesslich die neuen Männer, jeweils alphabetisch geordnet. Hierzu gab es an der Versammlung zwei Änderungsanträge: Die SP-Migrantinnen und -Migranten des Kantons beantragten, dass Isuf Sherifi den (besseren) Listenplatz 11 erhalten solle. Dies als Wertschätzung, da der aus Mazedonien stammende Schriftsteller «an vielen Wahlkämpfen wertvolle Arbeit geleistet» habe. Die Juso und die Gewerkschaften wiederum wollten einen «Block» von Kandidaten auf die Listenplätze 6 bis 11 setzen und somit Frauen und jene Kandidaten fördern, die sich schon im Nationalratswahlkampf positioniert hätten.

Die Liste muss transparent sein

Die Anträge wurden länger diskutiert. Isuf Sherifi selber sagte schliesslich, er wolle nicht bevorzugt werden: «Auch vom letzten Listenplatz aus werde ich mich für die SP einsetzen und Stimmen bei Migranten holen.» Susanne Schmid-Keller plädierte für eine klare, nämlich alphabetische Reihenfolge: «Wir müssen es unseren Wählerinnen und Wählern möglichst einfach machen.» Ins gleiche Horn stiess Christian Crottogini: «Wir machen die Liste nicht für uns, sondern für unsere Wähler. Ich rate dringend von Spielereien ab.» Transparenz sei wichtig: Wenn jemand panaschieren wolle und einen SP-Kandidaten auf der Liste suche, müsse er ihn möglichst schnell finden. Schliesslich einigte sich die Versammlung klar auf eine Liste im Sinne des Vorstands.

Am 28. Januar will die SP in der Marktgasse in den Kantonsratswahlkampf starten.

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