Die Skulpturen kehren zurück

Der Sommer 2012 gehört der Kunst: In der fünften Auflage kommt die Schweizerische Triennale der Skulptur nach Bad Ragaz und Vaduz. Das Organisationsteam um Esther und Rolf Hohmeister arbeitet mit Hochdruck am neuen Werk.

Regula Sandi
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Urs Twellmanns «Grosse Kugel». (Archivbild: Regula Sandi)

Urs Twellmanns «Grosse Kugel». (Archivbild: Regula Sandi)

BAD RAGAZ. Unter dem Motto «Werte sehen – Sehenswert» zieht die international beachtete Ausstellung wieder ins Land. Das Datum der Vernissage ist bereits fixiert, Prospekte und Flyer sind gedruckt, 43 Künstler haben bis dato einen Vertrag unterzeichnet: Damit steht der Rohling Bad Ragartz 2012. Insgesamt 80 Kunstschaffende aus 17 Ländern sollen der «Freiluft-Galerie» ihre endgültige Form verleihen – darunter finden sich viele altbekannte Namen wie Josef Lang, Gil Topaz, Gamelle oder Roland Mayer.

Auf Plätzen und Strassen – mal prominent, mal versteckt positioniert – werden ihre Objekte in allen Farben und Formen die Besucher überraschen. Ab dem 12. Mai bis zum 4. November 2012 steht die Skulpturenschau jedermann kostenlos offen.

Analog zur vergangenen Triennale im 2009 ist wieder eine breite Palette an professionellen Führungen vorgesehen.

Beim Segment «Jugendliche und Kinder» wolle man das Angebot ausbauen, sagt Esther Hohmeister auf Anfrage. So seien unter anderem Familiensonntage mit gemeinsamem Picknick geplant. Zudem wolle man die Ausstellung anhand spezieller Rundgänge sehbehinderten Menschen zugänglich machen. «Wir stehen mit entsprechenden Organisationen in Kontakt», so Hohmeister.

Das Budget für die fünfte Triennale beträgt rund 1,5 Mio. Franken. Gelder von Sponsoren und Mäzenen sowie der Erlös aus dem Kunstwerkverkauf decken die Kosten. Überschüsse fliessen in die Stiftung Schweizerische Triennale der Skulptur und werden vollumfänglich in die nächste Ausstellung investiert. Die Familie um Rolf Hohmeister, Chefarzt und Kunstmäzen, sowie seine Ehefrau Esther hat die einst kleine Triennale mit viel Herzblut zu einer renommierten Kunstausstellung aufgebaut. Wo immer möglich nehmen die Organisatoren anfallende Aufgaben selbst in die Hand.

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